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Wismar/Rostock : Neuer Großauftrag für Nordic Yards

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Gute Nachricht für die Region Wismar und Rostock. Die Nordic-Werften haben den größten Einzelauftrag in der Nordic-Geschichte an Land gezogen. Für mehr als 1100 Mitarbeiter ist die Beschäftigung bis 2017 gesichert.

svz.de von
erstellt am 26.Feb.2013 | 10:04 Uhr

Die Nordic-Werften in Wismar und Rostock- Warnemünde haben den bislang größten Einzelauftrag in der Firmengeschichte an Land gezogen. Der französische Energiekonzern Alstom Grid lässt eine Offshore-Umspannplattform bei den Nordic-Werften bauen. Der Wert des Auftrages liege im Bereich von mehreren Hundert Millionen Euro, erklärte Vitaly Yusufov, Investor und Geschäftsführer von Nordic Yards am Dienstag. Der Neubau soll 2017 abgeliefert werden.

Mit der Plattform „DolWin gamma“ sei die Auslastung bis zum Jahr 2017 gesichert, derzeit beschäftigt Nordic an beiden Standorten 1135 Mitarbeiter. „Das ist die optimale Größenordnung, die uns erlaubt, alle notwendigen Kompetenzen im Hause zu haben“, sagte Yusufov.

Der Wert der gesamten Plattform inklusive der komplexen Innenausrüstung, die nicht von Nordic bereitgestellt wird, bezifferte Yusufow auf bis zu 800 Millionen Euro. Die Finanzierung des Auftrags sei - mit Unterstützung des Landes - gesichert.

„DolWin gamma“ ist bereits die vierte Konverterplattform im Nordic- Auftragsbuch. Sie kann 900 Megawatt Strom von Offshore-Windparks umwandeln und weiterleiten. „HelWin alpha“, „BorWin beta“ und „SylWin alpha“ sind bereits in Bau, „HelWin alpha“ und „BorWin beta“ sollen noch dieses Jahr ausgeliefert werden. Nordic Yards sei nun Weltmarktführer beim Bau von Umspannplattformen dieser Größenordnung, sagte Yusufov.

Die Ausmaße von „DolWin gamma“ seien wesentlich größer als die der bisherigen Plattformen. Sie habe die Höhe eines elfstöckigen Hauses und ist 55 Meter breit. Nach Yusufows Angaben werden weit mehr als 20 000 Tonnen Stahl verbaut. Die Bezeichnung „DolWin“ stehe für Dollart und Wind. Der Dollart ist eine rund 100 Quadratkilometer große Meeresbucht westlich der Emsmündung.

Im August 2012 hatte Nordic den Auftrag für den Bau eines Spezialschiffes für die Wartung von Offshore-Windanlagen erhalten.

Auftraggeber ist das dänische Unternehmen DBB Jack-Up Services A/S erhalten. Im Dezember folgte der Auftrag des russischen Transportministeriums zum Bau von zwei eisbrechenden Rettungs- und Bergungsschiffen im Wert von 150 Millionen Euro.

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