zur Navigation springen

Kirchliches Bauen in Mecklenburg : Neue Stiftung unterstützt Erhalt von Kirchen

vom

Eine neue Stiftung kümmert sich in Mecklenburg um den Erhalt von Kirchen und Bauten wie Gemeinde- und Pfarrhäusern. Bei etwa 20 Prozent der Kirchen im Land besteht ein dringender Handlungsbedarf.

svz.de von
erstellt am 07.Okt.2012 | 06:50 Uhr

Schwerin | Eine neue Stiftung kümmert sich in Mecklenburg um den Erhalt von Kirchen und Bauten wie Gemeinde- und Pfarrhäusern. Vorsitzender der "Stiftung Kirchliches Bauen in Mecklenburg" ist der Schweriner Bauingenieur Wulf Kawan. "Das Stiftungsvermögen von fünf Millionen Euro ist Geld der Mecklenburgischen Landeskirche aus der Zeit vor der Fusion zur Nordkirche", sagte Kawan. Es sei für Bauten vorgesehen gewesen. Nach der Abstimmung mit den anderen Fusionspartnern - der Pommerschen und der Nordelbischen Kirche - sei es nun in die Stiftung übergegangen. "Zudem erhalten die Mecklenburger jährlich rund 400 000 Euro für Bauaufgaben aus Bayern", berichtete Kawan. Seit 1948 seien die evangelischen Kirchen in Bayern und Mecklenburg Partnerkirchen. Die Partnerschaft habe die DDR-Zeit überdauert und sei nach der Wende fortgeführt worden, weil die Bayern die Notwendigkeit dafür sahen. Auch nach der Bildung der Nordkirche wollten die Bayern bei ihrer Solidarität bleiben, sagte Kawan. In Mecklenburg gibt es nach seinen Worten 664 Kirchen in Dörfern und Städten. "Bei etwa 20 Prozent der Kirchen besteht ein dringender Handlungsbedarf", schätzte Kawan.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen