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Das Teigwarenunternehmen will wieder selbstständig agieren : Neue Hoffnung für "Möwe"

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Die Rettung für das Teigwaren-Unternehmen "Möwe" in Waren an der Müritz? Wie Geschäftsführer Wolfgang Sengebusch erklärte, habe er mit dem Konzern Birkel eine Lösung erarbeitet, die den Erhalt des Werkes ermöglicht.

Waren | Neue Hoffnung für das Teigwaren-Unternehmen "Möwe" in Waren an der Müritz. Wie der Geschäftsführer des Unternehmens, Wolfgang Sengebusch, gestern auf Nachfrage erklärte, habe er gemeinsam mit dem Konzern Birkel eine Lösung erarbeitet, die den Erhalt des Werkes ermöglicht. Sengewisch übernimmt ab Juli das Unternehmen von Ebro Foods Spanien, dem Mutterkonzern von Birkel. Damit werde "Möwe" aus dem Konzernverbund gelöst und agiere wieder selbstständig am Markt. Dennoch werden mehr als die Hälfte der knapp 70 Beschäftigten ihren Job verlieren. Rund 30 Arbeitsplätze sollen nach den Plänen erhalten bleiben. Vertrieb und Rechnungslegung verbleiben übergangsweise noch bei Birkel.

Für den Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung, Gaststätten und Genuss (NGG), Gunter Kenk, der die Verhandlungen mitbestritten hat, ist das eine "sehr gute Nachricht". "Alle Anzeichen sprechen dafür, dass die Firma weitergeführt werden kann." Kenk verwies auch auf den Anteil der Gewerkschaft bei der Aushandlung des Sozialplans für jene Beschäftigten, die den Betrieb verlassen müssen: "Pro Beschäftigungsjahr erhalten sie einen halben Bruttolohn als Ausgleich. Außerdem geraten sie nach dem Ende der Kündigungsfrrist nicht sofort in die Arbeitslosigkeit, sondern verweilen noch ein halbes Jahr in einer Transfergesellschaft, wo noch einmal 80 Prozent des letzten Lohnes gezahlt wird." Der Sozialplan sei ein gerechter Ausgleich zwischen den Kollegen, die bleiben und jenen. die gehen müssen.

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erstellt am 24.Jun.2011 | 10:52 Uhr

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