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Scandlines-Fähre : Neue Fähre „Berlin“ erstmals in Rostock

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die neue Scandlines-Fähre „Berlin“ ist erstmals in Rostock eingelaufen. Am Sonntagnachmittag legte sie im Seehafen an

Die „Berlin“ hatte am Mittwoch die Werft Fayard auf der dänischen Insel verlassen und war seither auf Probefahrt. Am 3. Mai soll sie in Rostock getauft werden, am Nachmittag desselben Tages dann ihre erste reguläre Fahrt nach Gedser absolvieren – vier Jahre später als ursprünglich geplant.

Scandlines hatte 2010 den Bau sowohl der 169 Meter langen Fähre „Berlin“ als auch des baugleichen Schwesterschiffs „Copenhagen“ bei der P+S-Werft in Stralsund in Auftrag gegeben. Damals war von einer ersten Auslieferung im Sommer 2012 die Rede. Nach der Insolvenz der Werft wurde der Auftrag storniert.

Es hatte sich zudem herausgestellt, dass die Schiffe mehrere hundert Tonnen zu schwer waren. Die Fähre biete Platz für 1300 Passagiere. Mit Platz für 460 Autos oder 96 Lastwagen werde die Kapazität auf der Strecke Rostock-Gedser mehr als verdoppelt, teilte das Unternehmen mit.

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