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Grabow : Neue Argumente gegen Impfversuch an Fohlen

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Gegner des Impfversuchs an Fohlen in Grabow führen neue Argumente gegen das Vorhaben mit gentechnisch veränderten Bakterien ein. Es liege ein Schreiben vor, in dem die Eignung des Grabower Stalles angezweifelt werde.

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erstellt am 26.Feb.2013 | 10:00 Uhr

Grabow | Gegner des Impfversuchs an Fohlen in Grabow führen neue Argumente gegen das Vorhaben mit gentechnisch veränderten Bakterien ein. Dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) liegt ein Schreiben des Sozialministeriums vor, in dem die Eignung des zum Lewitz-Gestüt des früheren Springreiters Paul Schockemöhle gehörenden Stalles angezweifelt wird.

In der Stellungnahme an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vom Januar 2012 werden vor allem Mängel im Arbeitsschutz genannt. So gebe es im Arbeitsbereich kein Handwaschbecken. Arbeits- und Straßenkleidung könnten nicht getrennt aufbewahrt werden. Das Ministerium teilte weiter mit, dass der Stall derzeit nicht die Anforderungen der Sicherheitsstufe 1 für Tierhaltungsräume erfülle, in denen mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen gearbeitet wird.

Dennoch war im November 2012 die Genehmigung zum Einsatz des umstrittenen Lebend-Impfstoffes gegen Lungenentzündungen bei Fohlen erteilt worden. Der BUND fordert, die Genehmigung zurückzuziehen. Anwohner befürchten, dass diese Stoffe in die Umwelt entweichen und gesundheitliche Schäden bei Mensch und Tier anrichten könnten. Eine Anwohnerin klagte deshalb gegen die Bundesrepublik Deutschland.

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