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„MeerWildnis“ : Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft feiert Saisonauftakt

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Nationalparks sind ein wichtige Einrichtung, um den Menschen die Bedeutung von Natur und den natürlichen Ereignissen zu vermitteln. Das Engagement des Landes zahlt sich aus: Die Parks ziehen viele Hunderttausend Besucher an.

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erstellt am 23.Mär.2017 | 11:45 Uhr

Unter dem Motto „MeerWildnis“ ist  der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gestern  in die Saison 2017 gestartet.  Mit dieser Themenwahl möchte der Park die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass mehr als 80 Prozent der Parkfläche mit Wasser bedeckt sind. Und auch dieser Teil sei dringend schutzbedürftig, sagte eine Nationalpark-Sprecherin. Der Nationalpark besteht aus zwei Teilen: Einen Teil bildet die Vorpommersche Boddenlandschaft, mit 786 Quadratkilometern der drittgrößte Park Deutschlands, der andere ist der Nationalpark Jasmund auf Rügen, mit gut 3003 Hektar Deutschlands kleinster Nationalpark. Bei Parks locken jährlich mehrere Hunderttausend Menschen an.

In diesem Jahr soll der Ausbau der Fuß- und Radwege im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft weiter vorangetrieben werden. 2016 wurde die wichtige Nord-Süd-Achse durch den Darßwald, das 2,5 Kilometern lange sogenannte K-Gestell fertiggestellt. Nachdem die alten Betonplatten entfernt wurden, sei dort holperfreies Radeln möglich.

Gegenwärtig sind 73 Mitarbeiter im Nationalparkamt beschäftigt. Der Zuschuss des Landes für Sachkosten an das Nationalparkamt beider Schutzgebiete betrage in diesem Jahr 428 000 Euro. Hinzu kämen europäische Fördergelder für die Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von 200 000 Euro etwa für Bau und Ausbau des Leuchtturmweges.

Für die Entwicklung des Ostseeheilbads Zingst ist der Nationalpark von zentraler Bedeutung, sagte Bürgermeister Andreas Kuhn (CDU). „Wir spüren jedes Jahr mehr, wie das Interesse an unberührter Natur wächst.“ Der Nationalpark sei ein Markenzeichen für die ganze Region und in der Vor- und Nachsaison wohl der Hauptgrund für einen Besuch der Halbinsel.

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