Parchimer Brauhaus : Name fürs „Postamt"-Bier gesucht

Brauer Manfred Baacke wird dem hauseigene Bier des 'Kaiserlichen Postamtes' zum 1. September auf die Welt helfen. Unsere Leser sind  aufgerufen, dem 'Kind' auch einen Namen zu geben. Foto: Simone Herbst
Brauer Manfred Baacke wird dem hauseigene Bier des "Kaiserlichen Postamtes" zum 1. September auf die Welt helfen. Unsere Leser sind aufgerufen, dem "Kind" auch einen Namen zu geben. Foto: Simone Herbst

Noch hat Manfred Baacke weder die Würzpfanne befüllt noch den Läuterbottich in Betrieb genommen. Nein, der Thüringer hat mit der Vorbereitung der gesamten Anlage weitaus mehr zu tun, als ursprünglich gedacht.

svz.de von
06. Juli 2012, 08:56 Uhr

Parchim | Noch hat Manfred Baacke, der neue Brauer im Parchimer Brauhaus weder die Würzpfanne befüllt noch den Läuterbottich in Betrieb genommen. Nein, der Thüringer, der sein Handwerk im Bierland schlechthin, nämlich in Bayern verfeinerte und zuletzt bei der Schweriner Brauerei arbeitete, hat mit der Vorbereitung der gesamten Anlage - von Sudhaus, diversen Bottichen, Tanks und Leitungen - weitaus mehr zu tun, als ursprünglich gedacht. Am Eröffnungstermin 1. September, an dem dann endlich auch offiziell o-zapft wird, wird das nicht rütteln. Unter Hochdruck zu arbeiten , ist schließlich Baackes Spezialität.

Weshalb das Brauhaus, Restaurant und Hotel "Zum Kaiserlichen Postamt" jetzt, knapp zwei Monate vor der mit Spannung erwarteten Eröffnung in die Offensive geht, hat einen ganz anderen Grund: Das Bier, das bald hektoliterweise in Flaschen und Fässer abgefüllt werden soll, braucht einen Namen. "Pütt’s Bräu", soviel steht definitiv fest, soll es nicht mehr heißen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Zum einen hat sich Torsten Weidemann, der frühere Besitzer, spätere Pächter des "Brauhauses" die Rechte an der Marke gesichert. Andererseits "möchten wir unnötigen Streitereien von vornherein aus dem Weg gehen", sagt Ulrich Debler. Der neue Manager des Parchimer Brauhauses, Brauer Baacke und natürlich die Inhaber Franka und Hergen Krüger haben natürlich auch schon hin und her überlegt, sich gefragt, was zu Parchim passt, zum neuen Namen des Hauses. Ideen gibt natürlich, und doch wollen sie noch einen Schritt weiter gehen. "Wir möchten die Parchimer und natürlich auch die Bewohner aus dem Umland bitten, mit uns gemeinsam nach einem geeigneten Namen für unser Bier zu suchen und Vorschläge zu machen", sagt Debler. Das Brauhaus habe in Parchim, wenn auch eine bisher noch kurze, so doch aber schöne Tradition und ist bei den Parchimern sehr beliebt. "Deshalb", so Debler, "hoffen wir auch auf eine gute Resonanz."

Für die bleibt allerdings nicht mehr ganz soviel Zeit, um nicht zu sagen, es sind noch ganze drei Wochen. Debler: "Die Eile liegt daran, dass wir ein paar Wochen Vorlauf brauchen, um Gläser, Etiketten und Untersetzer etc. drucken zu lassen. Deshalb soll der Einsendeschluss der 31. Juli sein und alle Einsendungen sollten per Mail, post@brauhausparchim.de, oder Postkarte an unsere Adresse am Schuhmarkt 5 in Parchim gehen." Sollte sich am Ende der geeignete Name darunter finden, erhält der Gewinner einen Gutschein für das Brauhaus in Höhe von 100 Euro.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen