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Nach Pferdefleisch-Skandal intensivere Kontrollen in MV

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erstellt am 12.Feb.2013 | 10:18 Uhr

Nach dem Pferdefleisch-Skandal in Großbritannien hat die deutsche Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann laut einem Medienbericht die Tiefkühl-Lasagne ihrer Eigenmarke aus dem Sortiment genommen, "aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes" - auch wenn kein Nachweis vorliege, dass Pferdefleisch verarbeitet worden sei.

Die Behörden in MV haben bislang keine extra Kontrollen veranlasst. Es gebe noch keine Hinweise auf falsch ausgezeichnete Produkte und deshalb vorerst keine zusätzlichen Produktkontrollen. Genauer hingeschaut werden soll dennoch: Nach Angaben von Birgitt Hamm vom Ministerium für Verbraucherschutz werde nun bei den regulären Prüfungen auf Spuren von Pferdefleisch geachtet. Die Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärbehörden untersuchen in MV insgesamt 8000 Proben im Jahr. Von risikobehafteten Produkten, wie Hackfleisch oder Fertigprodukten, werden 242 Proben getestet. Für Fleischerzeugnisse seien 515 Proben geplant. Auch die EU-Identitätskennzeichen seien im Blick. Daran lässt sich feststellen, in welchem Land etwa ein Burger produziert wurde. "Die Behörden achten nun gezielt auf Produktionen aus England, Irland, Luxemburg und Frankreich", so Hamm. naho/dpa

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