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Verbrechen : Nach Missbrauch: Eltern haben Angst um Kinder

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sexualstraftäter soll in vorpommerschem Dorf Elfjährige missbraucht haben / Drei Tage nach dem Vorfall keine Spur zum Täter

Die Polizei in Vorpommern fahndet weiter mit Hochdruck nach einem Mann, der in einem Feld bei Klein Zastrow ein elf Jahre altes Mädchen sexuell missbraucht haben soll. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stralsund heute sagte, gab es auch nach drei Tagen trotz einer relativ genauen Personenbeschreibung keine heiße Spur zu einem Tatverdächtigen. Aus der Bevölkerung gingen aber immer noch Hinweise ein, denen die Polizei derzeit nachgehe. Am Abend veröffentlichte die Polizei ein Phantombild.

Der auf dem Bild dargestellte Täter wird wie folgt beschrieben: 30 bis 35 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß, rote, fettige Haare, einen drei Tage Oberlippen- und Kinnbart sowie eine Tätowierung am rechten Oberarm (schwarze senkrechte Streifen). Außerdem habe er eine graue Arbeitslatzhose mit schwarz-roter Applikation auf der Brusttasche sowie schwarze Schuhe getragen. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung.

Das Mädchen war nach Polizeiangaben am Freitagnachmittag mit einer Freundin auf einer Landstraße nahe dem kleinen Ort im Kreis Vorpommern-Greifswald unterwegs. Dort soll der Unbekannte die beiden Kinder bedroht haben. Ein Mädchen konnte fliehen, das zweite Mädchen sei in ein angrenzendes Feld gezogen und dort sexuell missbraucht worden.

Der Täter entkam. Ob er mit einem Fahrzeug unterwegs war, sei noch nicht bekannt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das Opfer befinde sich bei seinen Eltern. Die Familie werde psychologisch und von einem Seelsorger betreut.

Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung unter der Telefonnummer 0395-5582 2225 oder unter www.polizei.mvnet.de.
 

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