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Lalendorf : Nach Messerattacke: Junge geht es besser

vom

Der Junge, der am 19. Dezember bei einer Messerattacke vor der Schule schwer verletzt wurde, hat das Krankenhaus verlassen und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Der Schulleiter ist immer noch schockiert.

svz.de von
erstellt am 05.Jan.2012 | 06:46 Uhr

Lalendorf | Nach SVZ-Informationen hat der 14-jährige Schüler, der am 19. Dezember bei einer Messerattacke vor der Lalendorfer Schule schwer verletzt wurde (SVZ berichtete), das Krankenhaus verlassen und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Ein ebenfalls 14-Jähriger aus Güstrow hatte dem Lalendorfer nach einem Streit an der Bushaltestelle mit einem Klappmesser in den Bauch gestochen.

Lalendorfs Schulleiter Ortwin Ackermann ist immer noch schockiert. "Es ist für uns alle erschreckend, dass die Sache sich als sehr viel schwerer herausstellte als ursprünglich angenommen", sagt er. Dem Jungen seien die Därme durchstochen worden, so dass er in der Nacht nach seiner Einlieferung erneut notoperiert werden musste. Froh ist Ackermann, dass die Polizei am Tag nach der Tat Präsenz vor der Schule gezeigt habe. "Wir hatten Angst, dass der Täter wieder vor der Schule auftaucht", so der Schulleiter. Der 14-Jährige war noch am selben Tag in Güstrow verhaftet worden, nach seiner Vernehmung aber wieder frei gekommen.

Beim derzeitigen Umgang mit dem Messerstecher halten sich Güstrower Polizei sowie das Jugendamt des Landkreises bedeckt, weil es sich um einen Minderjährigen handelt. Nur soviel: "Die Ermittlungen laufen noch und der Sachverhalt ist unverändert", sagt Güstrows Polizeisprecher Gert Frahm. Ermittelt werde gegen den 14-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung. Aus rein polizeilicher Sicht seien die Verletzungen des Opfers nicht lebensgefährlich gewesen, so Frahm. Das Jugendamt habe Kontakt zur Familie des Täters aufgenommen, so Kreissprecherin Petra Zühlsdorf-Böhm. Aber auch der Familie des Opfers sei vom Amt Hilfe angeboten worden.

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