Nach Hornissenangriff: Insekten als Schulthema

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19. September 2012, 05:19 Uhr

Röbel | Nach der Attacke eines ganzen Hornissenschwarms auf Schüler bei Röbel (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) hat gestern wieder der Unterricht in der betroffenen Grundschule begonnen. "Von den 25 Verletzten waren über Nacht noch vier Kinder zur Beobachtung in einem Krankenhaus", sagte Schulleiterin Christa Schardin. Im Unterricht werde man jetzt erstmal über Hornissen und andere stechende Insekten sprechen: "Die Kinder müssen das verarbeiten."

Der Angriff der Hornissen hatte sich beim jährlichen Schulwandertag am Dienstag mit 230 Schülern sowie Lehrern und erwachsenen Begleitern in einem Waldgebiet westlich von Röbel ereignet und einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst.

20 Kinder und fünf Erwachsene waren nach Angaben der Schulleiterin gestochen worden und kamen in drei Kliniken. "Was den Angriff auslöste, ist noch nicht ganz geklärt", sagte Schardin. Die Schule wandere seit Jahren in dem Gebiet am Glienholz.

Diesmal waren mehrere Gruppen hintereinander unterwegs, wobei plötzlich die hinteren Gruppen von den Hornissen angegriffen worden seien.

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