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Mecklenburg-Vorpommern

16. Dezember 2017 | 10:08 Uhr

Schwerin : MVgida muss sich rechts abgrenzen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Linke steht dem in dieser Woche in Schwerin gestarteten Dialog mit Anhängern der islamkritischen Pegida-Bewegung unverändert kritisch gegenüber.

Die Linke steht dem in dieser Woche in Schwerin gestarteten Dialog mit Anhängern der islamkritischen Pegida-Bewegung unverändert kritisch gegenüber. Voraussetzung für ernsthafte Gespräche sei eine deutliche Abgrenzung der Verantwortlichen des regionalen Pegida-Ablegers MVgida von rechtsextremen Politikern und Positionen. „Ohne eine klare Distanzierung von Rechtsextremismus und Gewalt läuft der Dialog ins Leere“, erklärte Peter Ritter von der Linksfraktion gestern im Landtag.

Ritter reagierte damit auf das erste „Offene Forum“, bei dem am Montagabend in Schwerin etwa 40 Anhänger und Gegner von MVgida sowie interessierte Bürger miteinander ins Gespräch gekommen waren. Dabei war Kritik an Politikern laut geworden, die Gespräche mit MVgida ablehnen. Man müsse miteinander reden.

„Wenn Vertreter von MVgida feststellen, dass bei ihren Veranstaltungen ,möglicherweise Nazis‘ dabei sind, ist das gefährlich, bestenfalls aber politisch naiv oder Unwissenheit“, stellte Ritter fest. Er verwies darauf, dass NPD-Spitzenpolitiker wie Udo Pastörs und Stefan Köster regelmäßig an den MVgida-Protesten teilgenommen hatten und dort vielfach Transparente rechter Gruppierungen zeigten.

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