zur Navigation springen

Reifeprüfung an 62 öffentlichen Schulen : MV macht Abitur: Durchschnitt 2,39

vom

Die Abiturienten des Jahrgangs 2012/13 haben die Schulen in MV im Durchschnitt mit der Abschlussnote 2,39 verlassen. Dabei sind es 55 Prozent Mädchen, die die Reifeprüfung meistern und das besser als die Jungs.

svz.de von
erstellt am 04.Nov.2013 | 08:22 Uhr

Schwerin | Die Abiturienten des Jahrgangs 2012/13 haben die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern im Durchschnitt mit der Abschlussnote 2,39 verlassen. Dabei sind es überwiegend Mädchen (55 Prozent), die die Reifeprüfung meistern - und das obendrein besser als das starke Geschlecht. Bei 2,3 liegt der Durchschnitt der Mädchen, der der Jungs hingegen "nur" bei 2,5.

Das geht aus Daten des Schweriner Bildungsministeriums hervor, die unserer Zeitung vorliegen. Der Abi-Durchschnitt des vorherigen Jahrgangs in MV hatte übrigens 2,43 betragen.

Die besten Abi-Noten des vergangenen Schuljahres verteilten die Gesamtschule Stavenhagen (1,90), das Gymnasium Hagenow (1,95) und das Fridericianum in Schwerin (2,13). Insgesamt schnitten die Schüler der Gym nasien, Kooperativen Gesamtschulen und Abendgymnasien etwas besser ab als jene an den Integrierten Gesamtschulen, wo im Schnitt eine 2,68 als Abschlussnote erreicht wurde. Lediglich fünf Prozent aller 3600 Schüler, die sich im Land zu den Prüfungen anmeldeten, haben im vergangenen Sommer das Abitur nicht bestanden.

Die Durchschnittsnoten als Maßstab für die Qualität einer Schule zu werten, lehnt aber zumindest Bildungsminister Mathias Brodkorb ab. "Unterrichtsbedingungen, Einzugsgebiete, die Höhe des Förderbedarfs der Schüler und die Personalausstattung einer Schule bleiben unberücksichtigt", hält der SPD-Politiker einer solchen Sichtweise entgegen. Und er verweist besonders auf die hervorragende Arbeit der Schulen in sozialen Brennpunkten, "selbst wenn sie niemals die Ergebnisse anderer Schulen erreichen werden".

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen