Wetter : MV im Juli das sonnenreichste Bundesland

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Das Wetter im Juli war für Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern wie gemacht: sonnig, warm und trocken. Davon gibt es allerdings auch Ausnahmen, wie die letzten zwei Tag bewiesen.

svz.de von
31. Juli 2014, 14:07 Uhr

Der Juli 2014 war für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern aus Wettersicht ein prächtiger Ferienmonat. Mit 274 Stunden war der Nordosten das sonnenreichste Bundesland, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag berichtete. Auf Rügen schien die Sonne sogar außergewöhnliche 340 Stunden. Das eigentlich ebenfalls sonnenverwöhnte Baden-Württemberg lag mit 189 Stunden am Ende dieser Tabelle.

Im Vergleich zu den langjährigen Aufzeichnungen war der Juli in Mecklenburg-Vorpommern auch deutlich wärmer und - mit lokalen Einschränkungen - trockener. Laut DWD lag das Temperaturmittel bei 20,1 Grad. Zum Vergleich ziehen die Meteorologen den Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990 heran, dieser lag bei 16,8 Grad.

Landesweit wurden im Schnitt 58 Liter Regen pro Quadratmeter und damit die bundesweit niedrigste Menge gemessen, in den 30 Vergleichsjahren waren es noch 66 Liter. Die schweren Niederschläge von Mittwoch zeigten jedoch die Problematik von Durchschnittsmengen auf, hieß es. In Plau am See fielen seit Dienstag in 48 Stunden 115 Liter pro Quadratmeter, davon 32 beziehungsweise 37 Liter jeweils in einer Stunde. Die sintflutartigen Regenfälle hatten etwa in Plau und im nahen Malchow zu Überschwemmungen mit Schäden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro geführt. An der Küste fielen im Juli örtlich dagegen weniger als 20 Liter pro Quadratmeter.

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