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Internationaler Museumstag : Museen auch für Einheimische interessant

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Am Heimatort geht man eher selten ins Museum. Der Internationale Museumstag will die Häuser auch für Einheimische interessant machen

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erstellt am 23.Mai.2016 | 12:00 Uhr

87 Museen und Heimatstuben in Mecklenburg- Vorpommern haben sich am Sonntag am Internationalen Museumstag beteiligt. Mit Aktionen und Veranstaltungen, die über die Dauerausstellungen hinausgehen, boten sie vor allem Einheimischen einen Anlass zum Museumsbesuch. Viele Häuser gewährten zudem ermäßigten oder freien Eintritt - das trägt laut Museumsverband zum Erfolg des Tages bei. Das Motto in diesem Jahr hieß: „Museen in der Kulturlandschaft“.

Mehrere Museen starteten Sonderausstellungen. So eröffnete die Ernst Barlach Stiftung in Güstrow eine Schau mit Arbeiten aus der Frühzeit des Bildhauers und Grafikers (1870-1938), darunter Keramiken, die er in Hamburg-Altona und Berlin schuf. Zudem gab es einen Keramik-Workshop. In der Geburtsstadt des Flugpioniers Otto Lilienthal (1848-1896) in Anklam wurde in der Nikolaikirche die Ausstellung „Lilienthal auf Fotografien“ eröffnet. Sie zeigt Vergrößerungen von 40 historischen Fotografien, die als Primärquelle für den Nachweis von Lilienthals Flugversuchen herangezogen werden.

Zu den Highlights gehörte auch das Barockfest im wiedereröffneten Museum im Schloss Ludwigslust; dorthin kamen mehr als 3000 Besucher.

Das Museum zeigt unter anderem die zuvor im Staatlichen Museum Schwerin ausgestellten Tiergemälde des französischen Hofmalers Jean-Baptiste Oudry (1686-1755) und Büsten des französischen Bildhauers Jean-Antoine Houdon (1741-1828). Am Sonntag gab es zudem Vorführungen im Fechten und eine Falkenschau, Theater und Kammermusik.

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