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Mecklenburgische Seenplatte : Müritz-Sail und Marathon-Radrennen

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Bestes Sommerwetter hat am Wochenende Zehntausende Besucher zu Veranstaltungen an die Mecklenburgische Seenplatte gelockt. In Waren sorgte die “Müritz Sail„ für unterhaltsames Programm an vier Tagen.

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erstellt am 25.Mai.2014 | 15:48 Uhr

Ein Marathon-Radrennen und die “Müritz Sail„ haben am Wochenende rund 60 000 Besucher an die Mecklenburgische Seenplatte gezogen. Etwa 50 000 Menschen kamen zur 13. “Müritz Sail„ in Waren. Das Fest läutet traditionell die Saison der maritimen Volksfeste in Mecklenburg-Vorpommern ein. “Wir hatten tolles Wetter und der Hafen war besonders am Sonnabend sehr gut besucht„, resümierte Veranstalter Jörg Bludau am Sonntag. Weil dieses Jahr Christi Himmelfahrt nicht auf die Veranstaltungstage der “Müritz Sail„ fiel, kamen den Angaben zufolge aber etwas weniger Leute als im vergangenen Jahr.Zu den Höhepunkten der viertägigen Veranstaltung, die am Sonntag endete, gehörten ein Feuerwerk mit Musikbespielung am Sonnabend sowie Live-Musik der Bands “Level One„ aus Emden und der Band “Test„.

Am Freitag konnten Besucher bei einer Bootstaufe dabei sein und einen Festzug durchs Warener Zentrum beobachten. Viele bummelten einfach nur bei den Schaustellern am Ufer des größten deutschen Binnensees - der Müritz - entlang und genossen das gute Wetter.Sportlich ging es beim nach Angaben der Veranstalter längstem Marathon-Radrennen in Deutschland zu: Mehr als 2100 Radsportler haben die erstmals ausgetragene “Mecklenburger Seenrunde„ - erfolgreich gemeistert. “Wir veröffentlichen aber keine Siegerlisten„, sagte der Organisator des “Jedermann-Marathons„, Detlef Koepke, am Sonntag in Neubrandenburg. Die Schnellsten seien die insgesamt 322 Kilometer lange Strecke durch die Mecklenburgische Seenplatte in etwa neun Stunden gefahren. Manche der Marathonradler, darunter auch 200 Frauen, hätten sich aber mehr Zeit gelassen. Nach dem Start am Freitagabend waren die Letzten Samstagabend gegen 23.00 Uhr wieder in Neubrandenburg.Dort hatten sich rund 12 000 Menschen versammelt und die Fahrer “wie bei der Tour de France empfangen„, sagte Koepke. “Die ganze Tour hatte Volksfestcharakter.„ Etwa 20 Starter, also rund ein Prozent - wie bei ähnlichen Rennen in Europa, hätten durch Unfälle und technische Defekte die lange Strecke nicht geschafft. Vereinzelt seien Fahrer in Gräben gefahren oder gestürzt. “Aber niemand musste nach der Behandlung im Krankenhaus bleiben„, sagte Koepke. Der schwerste Sturz geschah bei Schwinkendorf im letzten Drittel, wo sich ein Fahrer zwei Rippen brach, abends bei der Abschlussfeier aber wieder dabei war. 2015 soll es die nächste Auflage geben.

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