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Montage des Überbaus passiert in der Nachtschicht

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erstellt am 13.Mär.2012 | 07:11 Uhr

Ludwigslust | Der stählerne Koloss, der auf dem Platz vor der Baustelle der neuen Fußgänger- und Radfahrerbrücke im Zuge der Neustädter Straße über die Anlagen der DB AG auf seine Montage wartet, wiegt rund 7,5 Tonnen. Dieses Teil ist eines von drei Segmenten, die als Überbau auf die Brückenkonstruktion eingehangen werden. "Aktueller Stand der Bauarbeiten ist, dass auf der Seite der B 106 im Bereich Paschenstraße in dieser Woche die letzten Betonagearbeiten in Angriff genommen werden", war gestern bei einer Stippvisite vor Ort von Jens Gröger zu erfahren. "So dass demnächst, das wird ab dem 19. März sein, mit dem Ausschalen begonnen werden kann", ergänzte der Fachbereichsleiter Tiefbau und Stadtentwicklung der Stadt Ludwigslust gegenüber SVZ.

Auf der gegenüberliegenden Seite, der Stiftseite, so Jens Gröger weiter, sind die Ausschalungsarbeiten bereits weit fortgeschritten, so Jens Gröger, der bestätigten kann, dass fast 80 Prozent ausgeschalt sind.

Die neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke ist der Ersatz für den vor Jahren wegen Baufälligkeit abgerissenen Vorläufer, den so genannten Katzenbuckel. Im Laufe der Zeit waren Bürgerforderungen immer lauter geworden, die so entstandene künstliche Zweiteilung der Stadt zu beenden. Der Katzenbuckel wurde vor mehr als einem Jahr abgerissen, das Bauwerk hatte irreparable Schäden, so dass ein Ersatzneubau unumgänglich wurde. Am Montag haben die vorbereitenden Arbeiten für die Montage des Überbaus begonnen. Der Überbau besteht aus den drei Stahlkonstruktionsteilen mit einem Gesamtgewicht von rund 22 Tonnen, die zwischen beiden Türmen eingehängt werden. "Das soll in der Nacht vom 28. auf den 29. April passieren", ergänzt Jens Gröger, und ergänzt, dass die Verkleidung für die Glasfaser-Konstruktion (GFK) Anfang April geliefert und dann an die Stahlbauteile montiert wird.

Mit den aktuellen Arbeiten gehe es gut voran. Was aber die Gesamtbauzeit für dieses bedeutende infrastrukturelle Vorhaben in der Lindenstadt betreffe, so verursachte der strenge Frost eine Verzögerung im Bauablauf von gut eineinhalb Monaten, wie der Fachbereichsleiter betonte. Damit wird voraussichtlich erst im Juni die Übergabe des Brückenbauwerks zu erwarten sein. Derzeit, erläutert Jens Gröger, werden die Treppentürme bzw. die Bauteile für die Türme hergestellt. Alles geschieht unter Regie der Firma Martens aus Schwerin als Hauptauftragnehmer, der für den Bauablauf aber noch weitere Firmen als Subunternehmer mit ins Boot geholt hat. Und Jens Gröger hat noch einen aktuellen Hinweis für die Anwohner im Baustellenbereich: Ab dem 19. März wird dann bis Ostern auch die Neustädter Straße zwischen Paschenstraße und Baustelle voll gesperrt. An die Anlieger werden Handzettel mit den entsprechenden Informationen verteilt.


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