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Leader-Konzept : Mobilität im ländlichen Raum verbessern

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Die lokale Aktionsgruppe Leader SüdWestMecklenburg im Landkreis Ludwigslust-Parchim fördert und begleitet in diesem Jahr Projekte unterschiedlichster Bedeutung. Die 22 Projekte sollen 2012 und 2013 umgesetzt werden.

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erstellt am 06.Mär.2012 | 12:07 Uhr

Ludwigslust | Die lokale Aktionsgruppe Leader SüdWestMecklenburg im Landkreis Ludwigslust-Parchim fördert und begleitet in diesem Jahr insgesamt 22 Projekte unterschiedlichster Bedeutung. Dafür wurde das Budget 2012 mit 2,8 Millionen Euro ausgestattet. Dabei handelt es sich um Projekte, die in den Jahren 2012 und 2013 umgesetzt werden sollen.

Gegenwärtig stehen 22 Projekte auf der Vorhabenliste der Aktionsgruppe; darunter Investitionen, wie der Umbau der ehemaligen Schule in Groß Laasch oder der Erweiterungsbau der Mahn- und Gedenkstätten in Wöbbelin, aber auch zehn Vorhaben, mit deren Umsetzung in diesem Jahr begonnen wird. So erreichten beispielsweise in Warlow aktive Einwohner, dass die Gemeindevertreter zugestimmt haben, gemeinsam ihren Dorfplatz umzugestalten. Die Argumente der Lübtheener Fußballer von der Notwendigkeit einer Flutlichtanlage überzeugten ebenso, wie das Anliegen Stralendorfer Schüler, ein grünes Klassenzimmer einzurichten. Der Turm der Kirche in Blücher soll saniert werden und zugleich eine Aussichtsplattform erhalten. Gleichzeitig wird eine Ausstellung die künftigen Besucher über den Hochwasserschutz im Unesco-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe informieren.

Neben investiven Vorhaben arbeiten die Akteure gegenwärtig im Rahmen des Projektes "Mobil im Aktionsraum" an einer Haltestellenkonzeption für die Ersatzlinien und an Lösungsansätzen, die auch künftig Mobilität im ländlichen Raum sichern helfen. "Egal, ob es sich um kommunale oder private Vorhaben handelt, wichtig ist, dass die Projekte dazu beitragen, den ländlichen Raum weiter lebenswert zu erhalten, die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern und sie von engagierten Akteuren getragen werden", strebt Landrat Rolf Christiansen, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe eine Verbesserung in diesem Aufgabenfeld an.


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