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Nach starkem Start kassieren Rostocker zweite Niederlage : Mit Vollgas aus der Ergebnis-Krise

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Dem starken Saisonstart folgt die Ernüchterung: Der FC Hansa ist nach den Niederlagen gegen Unterhaching (0:1) und Heidenheim (0:2) vorerst wieder auf dem harten Boden des Drittliga-Alltags gelandet.

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erstellt am 02.Sep.2013 | 07:45 Uhr

Rostock | Dem starken Saisonstart folgt die Ernüchterung: Der FC Hansa ist nach den Niederlagen gegen Unterhaching (0:1) und Heidenheim (0:2) vorerst wieder auf dem harten Boden des Drittliga-Alltags gelandet. Blieben die Rostocker zu Beginn der Spielzeit 2013/14 fünfmal in Folge ungeschlagen (saisonübergreifend sogar zehn Spiele), droht der neu formierten Truppe jetzt die erste Negativ-Serie - und damit der Fall ins Mittelmaß. "Wir haben zwei ganz miese Spiele hinter uns. Das nagt natürlich, das tut weh", haben die beiden unglücklichen Pleiten auch bei Trainer Andreas Bergmann Spuren hinterlassen.

Hoher Aufwand, kein Ertrag

Trotz der ernüchternden Ergebnisse will der Hansa-Coach seiner Mannschaft keine Vorwürfe machen. "Gegen Unterhaching erarbeiteten wir uns etliche Torchancen und verloren. Gegen Heidenheim legten wir in der Kompaktheit eine Schippe drauf, arbeiteten noch besser gegen den Ball und haben am Ende wieder nichts auf dem Teller", beklagt der Fußball-Lehrer den hohen Aufwand ohne Ertrag.

Dass in beiden Duellen die Abteilung Attacke des FC Hansa leer ausging, die Stürmer vor allem gegen Heidenheim ziemlich blass blieben, wollte Bergmann nicht als Grund für die Niederlage gelten lassen. "Gegen eine absolute Spitzenmannschaft kämpften wir um jeden Ball, da entstanden nicht so viele Torraumsituationen. So ein Spiel entscheidet sich durch Kleinigkeiten, und das war eben der Strafstoß gegen uns", trauert Bergmann noch immer dem umstrittenen Elfmeter-Pfiff von Schiedsrichter Kinhöfer, der den Schwaben das 1:0 bescherte, hinterher.

Ohnehin haben der Hansa-Trainer ("Das ist der harte und steinige Weg, von dem ich gesprochen habe") und sein Team keine Zeit, die jüngsten Enttäuschungen zu verarbeiten, stehen in der englischen Woche morgen gegen Jahn Regensburg (19 Uhr DKB-Arena) und am Sonnabend beim Chemnitzer FC die nächsten Herausforderungen in der 3. Liga an. "Wir werden uns zusammensetzen und die Fehler besprechen. Am Mittwoch werden wir Vollgas geben, um die drei Punkte bei uns zu behalten", will nicht nur Mittelfeldspieler Tommy Grupe der kleinen Negativ-Serie ein Ende bereiten. Der montenegrinische Nationalspieler Milorad Pekovic ist zu seiner Nationalelf gereist und wird morgen gegen Regensburg und am Sonnabend in Chemnitz fehlen. Nikolaos Ioannidis plagt sich mit einer schmerzhaften Fußprellung herum. "Bei ihm wird es eng bis Mittwoch", so FCH-Trainer Bergmann.

Noch bis morgen findet in der DKB-Arena das 16. deutsch-polnische Trainersymposiums mit mehr als 90 Coaches aus beiden Nationen statt.

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