AfD Aktivist : Mit der Fahne durch Schwerin

Holger Öest hat gewählt und dabei auf die AfD gesetzt.
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Holger Öest hat gewählt und dabei auf die AfD gesetzt.

Seit Sonntag steht fest: Die AfD sitzt im Bundestag. Die politische Landschaft wird sich somit weiter verändern und das ist aus Sicht von Holger Öest auch gut so.

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26. September 2017, 08:00 Uhr

Die Stimmen sind gezählt, die Wahl ist gelaufen. Seit Sonntag steht fest: Die AfD sitzt im Bundestag. Die politische Landschaft wird sich somit weiter verändern und das ist aus Sicht von Holger Öest auch gut so.

Der Schweriner legt sich eine AfD-Fahne über seine Schulter und läuft von der Wahlparty in der Schweriner Friedrichstraße in Richtung Pfaffenteich. „Auf dem Hinweg beschimpften mich Passanten als Nazi“, sagt er. Dabei schüttelt er den Kopf und blickt vom Pfaffenteich aufs Arsenal. Er wirkt nachdenklich: „Mal ehrlich, ich bin doch kein Nazi, nur weil ich mit meiner Wahl für notwendige Veränderungen in der deutschen Politik stehe.“

Was sei das für eine Form Demokratie und Toleranz, gleich derart beschimpft zu werden. Letztlich seien Angela Merkel und die CDU doch schuld daran, dass die Menschen nach Alternativen suchten.

Öest ist gespannt auf die kommenden Jahre und die Arbeit von Parteien und Fraktionen im Bundestag. Möglicherweise ändere sich etwas, meint er. Wie er in Zukunft wählen wird, das lässt er offen. Sein Interesse an Politik bleibt. Für Holger Öest beginnt nach dem Wahlsonntag der Alltag. Der Tag ist rum. Es sei Zeit für den Heimweg. Die Schweriner Straßen sind ruhig, lediglich die Abendsonne sorgt für ein stimmungsvolles Stadtbild.

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