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Mecklenburg-Vorpommern

12. Dezember 2017 | 05:42 Uhr

Mit dem Eurofighter auf Tuchfühlung

vom

svz.de von
erstellt am 11.Jan.2012 | 07:39 Uhr

An unserem Projekttag besuchten wir, acht Schüler der Klasse 10 und zwei Schüler der Klasse 9a der Güstrower Wossidloschule, mit unserer Lehrerin das Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“ in Laage.
Leutnant Stecher, der uns mit Frau Stabsunteroffizier Leistner von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch das Geschwader führte, zeigte uns Videos über Luftbetankung von Eurofightern und erklärte uns etwas über die Fliehkraft des Eurofighters, welcher nur mit körperlicher Fitness und speziellem Training in einer Zentrifuge entgegengewirkt werden kann. Während des Fluges können Fliehkräfte bis zum neunfachen des eigenen Körpergewichtes auf die Piloten wirken.

Im „Six-Pack“ gewaltige Maschinen bestaunt

Leutnant Stecher erklärte uns etwas über die Geschichte des Geschwaders, den Baubeginn des Flugplatzes Laage, über die Namensgebung „Steinhoff“, welche Flugzeuge man dort hat und früher hatte und im groben auch ein paar Eigenschaften des Eurofighters. Danach fuhren wir mit einem großen Bus, zu den „Six-Packs“. Das sind Gebäude, die als Garage für die Eurofighter dienen. An zwei Seiten dieser Gebäude sind so etwas wie große Garagentore, so dass die Maschinen leichter ein- und ausfahren können. In einem der „Six-Packs“ konnten wir dann auch eine dieser gewaltigen Maschinen bestaunen und durch zwei Techniker wurden uns die wichtigsten Teile eines Eurofighters erklärt.
Danach verließen wir die „Garage“, um einem landenden Eurofighter zuzuschauen. Leider kam dieser zu spät, so dass wir nicht in den Genuss kamen diesem Ereignis beizuwohnen. Im Anschluss daran fuhren wir mit dem Bus zur Flugplatzfeuerwehr, die uns freundlich empfingen und mit uns gleich zu den Fahrzeugen gingen. Dann bekamen die Feuerwehrmänner eine Meldung, dass gleich ein Flugzeug landet. Sie zogen sich die Jacken und Westen über, stiegen in die Autos und fuhren los, um ihre Stellplätze direkt an der Start- und Landebahn einzunehmen, die so genannte Pistenbereitschaft, welche ein Muss während des militärischen Flugbetriebes ist.
Wir haben dann doch noch einen Eurofighter bei der Landung sehen können. Nachdem der Eurofighter seine Parkposition erreicht hatte, kehrten auch die Feuerwehren von der Pistenbereitschaft zurück, parkten noch schnell ein und dann erklärten die Männer uns noch ein wenig mehr über die Autos. Wir durften sogar einsteigen die Rundumleuchten und auch das Martinshorn einschalten.

Gute Verpflegung in Truppenküche

Es wurde langsam Mittag und wir bekamen alle Hunger. Stecher beschloss uns noch ein paar weitere Eindrücke vom gesamten Flugplatz zu vermitteln, zeigte uns den Tower aus unmittelbarer Nähe und noch ein paar weitere Gebäude und Punkte die für den Flugbetrieb sehr wichtig sind. Anschließend fuhren wir mit dem Bus in den Unterkunftsbereich zur Truppenküche, in der alle Soldaten ihr Frühstück-, Mittag- und Abendessen bekommen. Es gab Nudeln mit Soße und Würstchen, Erdbeer-Vanille-Eis und viele Getränke. Danach ging es wieder mit dem Bus nach Güstrow. Uns wurde sogar der Vorschlag gemacht, mit den besonders Interessierten wiederzukommen, diesmal aber für einen ganzen Tag. Dann könnte man auch, wenn die Kapazitäten zur Verfügung stehen, im Eurofighter-Simulator fliegen. Dieser Tag war wirklich interessant gestaltet. Dieser Besuch wird allen nachfolgenden Klassen weiterempfohlen.


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