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Mecklenburg-Vorpommern

16. Dezember 2017 | 17:58 Uhr

Reisen : Mit dem Bulli durch Europa

vom

„Bulli fahren ist eine Lebenseinstellung“, erzählt André Borowski.

svz.de von
erstellt am 10.Sep.2014 | 11:45 Uhr

Monika Reh und Monika Kröbler-Reh sind begeisterte Bulli-Fans. Seit 14 Jahren fahren die beiden Betreiberinnen des Nesower Storchenhofes ein Exemplar der ersten hergestellten VW-Bus-Serie, den so genannten T1. Jetzt luden die beiden Frauen zum fünften Mal auf ihren Storchenhof zum Bullit-Teffen ein.

„Bulli fahren ist eine Lebenseinstellung“, erzählt André Borowski. Der Bauunternehmer aus Pritzier ist zusammen mit Frau Kirsten Böckmann und dem gemeinsamen Sohn Till (7 Monate) nach Nesow gekommen, um neue Ideen für den Umbau seines Bullis zu sammeln. „Wir haben unseren T1 vor vier Jahren schrottreif spontan im Internet ersteigert, jetzt ist es eine Leidenschaft, die Leiden schafft“, sagt Borowski. Denn im vergangenen Jahr zog es die beiden nach Schottland, natürlich mit dem Volkswagen, der bis dahin gute zwei Jahre restauriert wurde. Doch das war scheinbar nicht lange genug, denn fast jeden Tag ging irgendetwas kaputt. „Wir können schon gar nicht mehr aufzählen, was es alles war. Am Ende fiel auch die Lichtmaschine aus und wir haben sieben Batterien gekauft, um mit dem Auto weiter zu kommen“, erzählt er. Dennoch wolle er das Erlebnis, Bulli zu fahren, nicht mehr missen.

Um mehr Platz zu schaffen, wurde ein Anhänger gekauft und fertig gemacht. „Im Bulli ist nicht so viel Platz und im Westfalia-Anhänger kann eine Menge rein“, erzählt der Bulli-Fan.

3000 Kilometer fuhren beide durch Schottland, bevor sie wieder in Pritzier ankamen. Auch nachdem beide mit Söhnchen Till in Nesow Station gemacht hatten, ging es noch nicht zurück. „Wir wollen noch ein paar Tage umher fahren. Jetzt ist Urlaub“, sagt Borowski. Auf das Bullifahren verzichten muss allerdings noch Söhnchen Till. Erst mit neun Monaten dürfen Säuglinge auf dem Vordersitz  Platz nehmen, sieben Monate alt ist der Kleine erst. „Deshalb fahre ich mit unserem normalen Auto hinterher. Doch auf dem Campingplatz sind wir dann wieder alle zusammen und genießen das tolle Gefühl mit dem Bulli“, sagt Kirsten Böckmann, die im kommenden Jahr wieder nach Nesow kommen will.

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