Aus dem gerichtssaal : Mit 9,3 Kilo Marihuana unterwegs

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61-Jähriger gesteht vor dem Landgericht Schwerin als Drogenkurier gearbeitet zu haben.

svz.de von
23. Juni 2016, 21:00 Uhr

Ein 61-Jähriger hat vor dem Landgericht Schwerin eine Fahrt als Drogenkurier von Hamburg nach Berlin mit 9,3 Kilogramm Marihuana gestanden. Er wisse nicht, wer der Auftraggeber war und wo genau in Berlin er die Drogen abliefern sollte, sagte der Brite am Donnerstag zum Prozessauftakt am Landgericht Schwerin. Sein Mandant habe sich über einen alten Bekannten für die Fahrt anheuern lassen, dessen Namen er nicht nennen wolle, sagte der Anwalt des Angeklagten. Er habe nur Zeit und Ort der Übergabe der in zwei Sporttaschen verpackten Betäubungsmittel mitgeteilt bekommen. Zollfahnder hatten den Luxuswagen des Briten, der das Auto von seiner Lebensgefährtin für die Fahrt ausgeliehen hatte, am 21. Januar auf einem Rastplatz an der A24 kontrolliert. Dabei fanden sie die Drogen. Der Brite wurde festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft. Im Gericht sagte er, er habe die für die Drogenfahrt versprochenen 2000 Euro benötigt, um eine Pflege für seine demente Mutter zu bezahlen.

Iris Leithold

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