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Königin Charlotte : Mirow gratuliert dem britischen Königshaus

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Was hat die Kleinstadt Mirow im Kreis Mecklenburgische Seenplatte mit dem neuen Baby im englischen Königshaus zu tun? Nach Meinung von Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) viel: Aus Mirow stammt eine der Königinnen von Großbritannien, auch eine Charlotte. Die Vornamen des am Wochenende geborenen Mädchens – Charlotte Elizabeth Diana – könnten als Hommage an verschiedene Verwandte gesehen werden, darunter Sophie Charlotte zu Mecklenburg-Strelitz (1744-1818), erklärte Mirows Bürgermeister gestern. Die Stadt gratulierte auf alle Fälle dem englischen Königshaus zur Geburt der Prinzessin.

Die Prinzessin aus Mirow war als 17-Jährige nach Großbritannien gegangen. 1761 stieg sie durch die Heirat mit König Georg III. zur Queen Charlotte eines Weltreiches auf. Auch Tochter und Enkelin des Paares hießen so. Nach der damaligen Regentin wurden Orte wie Charlotte in Nordamerika und u.a. die Blume Strelitzie benannt. In Mirow erinnert ein Schlossensemble und die Schlossinsel an die adlige Geschichte.

Nach Ansicht von Adelsexperten Rolf Seelmann-Eggebert ist die Namenswahl dagegen eine kleine Revolution. „Auf Charlotte wäre ich nicht gekommen.“ Während Elizabeth in der britischen Monarchie eine lange Tradition habe, sei Charlotte ein eher seltener Name im Königshaus.

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