Im Nordosten Deutschlands : Minister ruft zur Krähen-Jagd auf

Im Kampf gegen die drohende Afrikanische Schweinepest sollen im Nordosten Deutschlands auch Nebelkrähen, Raben, Elstern sowie Raubtiere in Großschutzgebieten gejagt werden.

svz.de von
03. März 2014, 08:06 Uhr

Im Kampf gegen die drohende Afrikanische Schweinepest sollen im Nordosten Deutschlands auch Nebelkrähen, Raben, Elstern sowie Raubtiere in Großschutzgebieten gejagt werden.

Das kündigte Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) am Samstag auf der Jahrestagung des Landesjagdverbandes MV in Linstow an. Grund sei, dass die bisher nicht in die Jagd einbezogenen Vögel als Aasfresser auch tote Tiere aufnehmen und damit die Seuche ausbreiten könnten. „Wir begrüßen diese Entscheidung“, erklärte der Präsident des Landesjagdverbandes, Volker Böhning.

Außerdem forderte Backhaus die Jäger auf, noch stärker Wildschweine vor allem an der Grenze zu Polen zu jagen. „Die Seuche ist bereits in Polen, der Weg ist nicht mehr weit“, warnte der Minister. Er forderte alle Jäger auf, Jagdreisen nach Litauen, Ostpolen und Weißrussland abzusagen. Das Hauptziel müsse sein, eine Übertragung der Seuche auf Nutztiere zu vermeiden.

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