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Mecklenburg-Vorpommern

19. November 2017 | 16:44 Uhr

Ironman in Berlin : "Michi" zündet den Turbo

vom

Die Generalprobe ist gelungen: Bei 3:46:56 Stunden blieb die Uhr auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof für Triathlet Michael Raelert stehen. Am 7. Juli tritt er bei den Ironman-Europameisterschaften an.

svz.de von
erstellt am 16.Jun.2013 | 08:13 Uhr

Berlin | Michael Raelert atmet nach dem Ironman 70.3 von Berlin tief durch: "Die lange überfällige Saisonpremiere habe ich gut bestanden, die Generalprobe für die am 7. Juli folgende Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt/Main mit einer ansprechenden Zeit absolviert." Bei 3:46:56 Stunden blieb die Uhr auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof für ihn stehen. Seine Weltbestzeit, die er 2009 im US-amerikanischen Clearwater als Weltmeister aufstellte, steht bei 3:34:04.

Der Triathlet vom TC FIKO Rostock setzte bereits auf der 1,9 Kilometer langen Schwimmstrecke ein erstes Achtungszeichen in Fragen seiner Verfassung nach drei zuletzt wegen muskulärer Probleme abgesagten Rennen. In 23:59 Minuten absolvierte er den Part in der Spree an der Elsenbrücke an zweiter Position. Nur der ehemalige Kurzdistanz-Spezialist Christian Prochnow aus Potsdam war drei Sekunden schneller.

Dann ein schneller Wechsel, rauf auf das Rad - und Michael Raelert zündete in der Art von Formel-1-Pilot Jenson Button in seinem 750-PS-Boliden - der Brite wurde in guten 4:19:12 Stunden 31. - den Turbo.

"Michi" war auf dem 90 km langen überwiegend auf Start- und Landebahn des Flughafens ausgetragenen Kurs nicht zu halten. Raelert hob bereits nach wenigen Metern förmlich ab, erhöhte mächtig das Tempo. Seinem Speed vermochte keiner der allerdings nicht allzu starken Konkurrenz zu folgen. In 2:08:12 Stunden absolvierte er den Kurs mit seinen allein 24 Wenden.

Der 70.3-Doppelweltmeister brachte vor dem Wechsel auf die 21,1 Laufkilometer 4:26 Minuten zwischen sich und den folgenden Michael Göhner (Reutlingen) und Leipzigs Per Bittner. Hier ließ er nichts mehr anbrennen, aber ebenso Reserven erkennen. Prochnow lief in 1:14:26 h Bestzeit. Auch der vor dem Leipziger Per Bittner (3:52:14) Position zwei belegende Michael Göhner (3:51:30) hatte noch schnellere Beine.

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