Michael Raelert will morgen einsteigen

Michael Raelert bei seinem Gewinn des Müritz-Triathlons im Sommer 2017
Michael Raelert bei seinem Gewinn des Müritz-Triathlons im Sommer 2017

Rostocker Triathlet peilt nach halbjähriger Verletzungspause sein Saisondebüt an

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25. Mai 2018, 17:13 Uhr

Nun soll es endlich klappen: Triathlon-Profi Michael Raelert (TG triZack Rostock) peilt morgen beim Ironman 70.3 St. Pölten nach halbjähriger Pause sein Saisondebüt an. Das letzte Rennen hatte der 37-Jährige von der TG triZack Rostock Ende November mit Platz acht bei der 70.3. Asia Pacific Championship in Australien bestritten. Seine Meldungen für die Ironman-Titelkämpfe Afrikas Mitte April und folgend die Nordamerikanische 70.3-Bestenermittlung - alles Wettkämpfe mit doppelten Ranking-Punktzahlen für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii - hatte der Hansestädter aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen.

Für den Wahl-Hamburger ist der Wettkampf in Österreich über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen zugleich Generalprobe für zwei weitere Events. Nur eine Woche später plant der 37-Jährige ebenfalls über die Mitteldistanz im slowakischen Samorin die Teilnahme am „Championship“ der Challenge Family. Am 17. Juni möchte er im dänischen Helsingør seinen 70.3-Europameister-Titel verteidigen.

Das Vorhaben passt perfekt zur geplanten Aufholjagd in der Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft am 13. Oktober auf Hawaii. Aktuell verfügt der Jüngere der Raelert Brothers über 400 Punkte. Bei Siegen in St. Pölten (750) und der EM (1500) stünden bereits 2650 zu Buche. Bliebe gemäß Reglement noch ein Ironman zu absolvieren, und schon wäre – eine vordere Platzierung vorausgesetzt – Hawaii in Sicht. Eigentlich hatten auch Andreas Raelert und Markus Liebelt (beide ebenfalls TG triZack) für St. Pölten gemeldet, doch aus unterschiedlichen Gründen muss das Duo seinen inter-nationalen Rennbeginn 2018 auf Mitte Juni verschieben.

Michael Raelert ist für Österreich optimistisch: „Ich glaube, dass ich im Schwimmen auf einem hohen Niveau bin und mir eine gute Ausgangsposition für den anspruchsvollen Rad-Kurs erarbeiten kann. Die Form insgesamt passt. Allerdings sind Training und Wettkampf unterschiedliche Dinge.“

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