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Rostocker Zoo : Menschenaffe bekommt Rechte zuerkannt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Einem Menschenaffen aus Rostock hat ein Gericht in Argentinien Persönlichkeitsrechte zuerkannt.

Ein Gericht in Argentinien hat einem Menschenaffen aus Rostock Persönlichkeitsrechte zuerkannt. Das 29 Jahre alte Orang-Utan-Weibchen Sandra im Zoo von Buenos Aires sei im juristischen Sinn keine Sache, sondern „ein Tier mit dem Rechtscharakter eines Individuums“, erklärten die Richter eines Kassationsgerichts nach Medienberichten. Sandra wurde 1986 im Rostocker Zoo geboren und lebt seit 1994 im Zoo von Buenos Aires. Erstmals erkannte die argentinische Justiz an, dass es sich bei dem Tier um ein Geschöpf mit Gefühlen handelt. Wird das Urteil rechtskräftig, kann die Affen-Dame ihren Lebensabend in einem Schutzgebiet in Brasilien verbringen.

Argentinische Tierschützer waren mit einer Klage vor Gericht gezogen, um die Freilassung des Affen-Weibchens zu erstreiten. Bei Sandra handle es sich um eine „nichtmenschliche Person“ die fühle, emotionale Beziehungen unterhalte, Entscheidungen treffe und in der Gefangenschaft leide, erklärte die Anwaltsvereinigung für Tierrechte. Nach ihren Angaben befinden  sich weitere 14 Primaten in Argentinien in ähnlichen Situationen wie Sandra.

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