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Straßentunnel in Swinemünde : Mehr Verkehr durch Tunnelbau befürchtet

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Polens Swine-Tunnelbau Thema im Kreistag Vorpommern-Greifswald

Der geplante Straßentunnel im polnischen Swinemünde (Swinoujscie) soll auch den nächsten Kreistag Vorpommern-Greifswald beschäftigen. Wie ein Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion gestern sagte, sind Vertreter aus Polen sowie von Landes- und Bundesverkehrsministerium zu der Sitzung am 6. Juni in Pasewalk eingeladen worden. Anlass seien Befürchtungen, dass durch die feste Straßenverbindung für die größte Stadt Usedoms zum polnischen Festland auch der Verkehr auf dem deutschen Teil von Usedom weiter zunehmen könnte.

Der Swine-Tunnel soll vor allem die zu kleinen Fähren über den Fluss Swine ersetzen und den Verkehr von und nach Swinemünde wetterunabhängiger machen. Die Urlauberinsel Usedom hat wegen der nur zwei Verbindungen zum deutschen Festland bereits Verkehrsprobleme, vor allem zu den touristischen Hoch-Zeiten.

Die IHK in Neubrandenburg kritisiert schon länger, dass die bisherige Anbindung im Süden der Insel Usedom zur A20 Lübeck-Stettin (Szczecin) über die Bundesstraße 199 bei Anklam nicht ausreicht. Sie führt über die klappbare Zecheriner Brücke als Nadelöhr.

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