Gesundheit MV : Mehr Organspender, aber immer noch zu wenig

 

 

Zahl der Organspenden in MV ist leicht gestiegen.

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03. November 2016, 21:00 Uhr

Die Zahl der Organspenden ist in Mecklenburg-Vorpommern gegen den Bundestrend leicht gestiegen. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres wurden 27 Gestorbenen in Kliniken des Landes 90 Organe entnommen, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation am Donnerstag an ihrem Sitz in Frankfurt (Main) mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 83 Organe von 23 Spendern. Bundesweit gab es hingegen einen leichten Rückgang von 736 auf 717 Spender und von 2457 auf 2383 Organe.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums warten in Deutschland mehr als 10000 schwerkranke Menschen auf ein Spendeorgan. Alle acht Stunden stirbt demnach ein Mensch auf der Warteliste, weil kein passendes Organ gefunden wird. Vor einigen Jahren ließen Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Spendeorganen die Spendebereitschaft zurückgehen. Ärzte hatten ihre Patienten kränker erscheinen lassen als sie tatsächlich waren, um sie in der Liste der potenziellen Empfänger nach oben zu bringen.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 75.000 Schüler und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
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