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Bevölkerung : Mehr Menschen ziehen von West nach Ost

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Abwanderung von den neuen in die alten Bundesländer scheint gestoppt.

Erstmals seit der Wiedervereinigung sind deutlich mehr Menschen von West- nach Ostdeutschland gezogen als umgekehrt. Das geht aus Berechnungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) für die Jahre 1991 bis 2014 hervor, die am Montag in Wiesbaden veröffentlicht wurden. Allerdings fällt die Bilanz regional sehr unterschiedlich aus. So seien vor allem Berlin und das stadtnahe Umland für Zuzügler aus Westdeutschland besonders attraktiv, hieß es in einer Mitteilung des Instituts. Ohne Berlin wäre die Wanderungsbilanz für Ostdeutschland weiterhin negativ.

Im Jahr 2014 zogen demnach 134.765 Menschen von Ost- nach Westdeutschland und 141 966 von West- nach Ostdeutschland - eine Differenz von 7201 zugunsten des Ostens. Klammert man Berlin aus, beträgt die Differenz 3326 Zuwanderer zugunsten des Westens.

Neben dem Berliner Umland steche Sachsen „mit ganz bemerkenswerten Wanderungsgewinnen für Leipzig und Dresden“ heraus, erklärte Bernhard Köppen vom BiB. Generell zeige sich, dass vor allem größere Städte mit ihrem Umland attraktiv für Zuwanderer seien. Die weitaus meisten Kommunen im Osten verzeichneten allerdings weiter Abwanderungstendenzen.

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erstellt am 30.Mai.2016 | 21:00 Uhr

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