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Hauptschulabschluss : Mehr Förderschüler schaffen Berufsreife

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Zahl der Absolventen mit Berufsreife stieg im ersten Jahr nach der Ausweitung des Angebots auf das Zweieinhalbfache

Über 400 Jugendliche an den Förderschulen des Landes haben in diesem Jahr den Hauptschulabschluss geschafft und können damit nahtlos eine Berufsausbildung aufnehmen. Möglich wurde dies, weil sie ein freiwilliges zehntes Schuljahr absolvierten, wie das Bildungsministerium in Schwerin mitteilte. Knapp die Hälfte von ihnen habe bereits einen Ausbildungsvertrag unterschrieben oder in Aussicht.

Normalerweise endet eine Förderschul-Karriere mit dem Förderschulabschluss. Dieser berechtigt nicht zur nahtlosen Aufnahme einer Berufsausbildung. Das freiwillige zehnte Schuljahr wird seit 2014 in Mecklenburg-Vorpommern flächendeckend angeboten – an 27 der landesweit 41 Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen. Zuvor war dies nur an 13 Schulen möglich gewesen.

Die Zahl der Absolventen mit Berufsreife stieg im ersten Jahr nach der Ausweitung des Angebots auf das Zweieinhalbfache. 2016 gab es einen leichten Rückgang von 354 auf 342 Absolventen, jetzt waren es 404. Finanziert wird das flächendeckende Angebot nach früheren Angaben des Ministeriums bis zum Jahr 2021 mit 17,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Land Mecklenburg-Vorpommern.

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