Schwarzarbeit und Lohndumping : Mehr Finanzkontrolleure beim Zoll?

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Gewerkschaft fordert mehr Unterstützung im Kampf gegen Schwarzarbeit und Lohndumping

svz.de von
22. November 2018, 13:06 Uhr

Der Zoll hat bei Überprüfungen von Baufirmen und Gaststätten im Nordosten im ersten Halbjahr 2018 einen Schaden für die Sozialversicherungen von 10,2 Millionen Euro festgestellt. Der Großteil der Summe entfiel mit 6,2 Millionen Euro auf das Baugewerbe, wie aus einer Aufstellung des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage einer Grünen-Abgeordneten hervorgeht. Demnach untersuchten die Zöllner in dem Zeitraum mit 881 Betrieben etwa so viele wie im Vorjahreshalbjahr (889). Damals waren 15,1 Millionen Euro Schaden ermittelt worden.

Die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) forderte, die für Schwarzarbeit und Lohndumping zuständige des Zollabteilung bundesweit aufzustocken. Mindestens 10 000 Beamte sollten dort arbeiten, derzeit seien es nur 7200. Vor allem Osteuropäer würden auf Baustellen um ihren Lohn gebracht, zudem entstehe ein Schaden für die Sozialversicherungen.

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