Schweigeminute für Terroropfer : Mecklenburg-Vorpommern hält inne

 

 

Für einen Augenblick stoppt das alltägliche Leben. Menschen gedenken an vielen Orten der Opfer des Terroranschlages von Paris - auch in Mecklenburg-Vorpommern.

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16. November 2015, 13:53 Uhr

Mit einer Schweigeminute haben am Montagmittag Menschen in Mecklenburg-Vorpommern der Opfer der Terroranschläge von Paris gedacht. Vor dem Schweriner Schloss, Ministerien und anderen öffentlichen Gebäuden wehten zum Zeichen der Trauer die Flaggen auf halbmast. Punkt 12.00 Uhr blieben auf dem zentralen Marienplatz in der Landeshauptstadt die Straßenbahnen sowie ein Taxi stehen. Viele Passanten verharrten still. Auf dem Platz legte eine junge Frau eine weiße Rose vor Kerzen nieder, dahinter war auf einem vom Regen durchnässten Pappschild „I love Paris“ zu lesen.

Auch in Kreis- und Stadtverwaltungen ruhte das öffentliche Leben für einen Augenblick. Mitarbeiter der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen oder auch der Stadtverwaltungen von Greifswald und Neubrandenburg gedachten am Mittag für eine Minute der mindestens 129 Toten von Paris. Auch die Universität Greifswald hatte Mitarbeiter und Studenten aufgerufen, sich an der Schweigeminute zu beteiligen.

Ebenso gedachten Mitarbeiter des Hanse-Klinikums in Stralsund der Opfer. In Stralsund blieben auch die Flaggen auf halbmast.

Das Landesprogramm von „NDR 1 Radio-MV“ stoppte um 11.59 Uhr sein normales Programm und sendete die John-Lennon-Friedenshymne „Imagine“. Dieses Lied hatte ein Pianist am Samstag vor dem Konzertclub Bataclan gespielt, wo am Abend zuvor Dutzende Menschen im Kugelhagel der Terroristen gestorben waren.

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