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Flucht, Vertreibung und Neuanfang : Wir suchen Ihre Geschichte!

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

1943 flohen zahlreiche Menschen vor den Krieg - auch nach Mecklenburg. Erzählen Sie uns, was Sie damals erlebten, wie die neue Heimat Sie aufnahm, was Sie heute noch bewegt.

Die ersten Flüchtlinge kamen 1943 nach Mecklenburg. 5000 Ausgebombte aus Hamburg und dem Ruhrgebiet fanden Unterkunft in der noch unzerstörten mecklenburgischen Landeshauptstadt. Ihnen folgten im Winter 1944/45 mehr als 15 000 Menschen, die vor der heranrückenden Roten Armee flohen. Insgesamt verdoppelte sich die Bevölkerung Mecklenburgs in den Jahren nach dem Weltkrieg auf zwei Millionen Menschen. Eine Million Menschen kamen. Eine Million, die ihre Heimat verlassen mussten, ihr Zuhause verloren und eine neue Bleibe zu suchen gezwungen waren. Eine Million Schicksale, die in Flucht, Vertreibung und Neuanfang mündeten. Viele der Menschen sind noch heute tief geprägt von den Veränderungen in ihrem Leben vor 70 Jahren. Mancher besuchte seine Heimat in den zurückliegenden Jahrzehnten. Vielen ging bei diesen Reisen das Herz über.

Erzählen Sie, liebe Leserinnen und Leser, uns Ihre Geschichte. Schreiben Sie auf, was Sie damals erlebten, wie die neue Heimat Sie aufnahm, was Sie heute noch bewegt. Schicken Sie uns Ihre Fotos von damals. Und wenn Sie fleißig schreiben, könnte daraus ein Büchlein werden, das Sie Ihren Lieben unter den Weihnachtsbaum legen können.

Senden Sie Ihre Manuskripte von maximal drei A 4-Seiten an das Mecklenburg Magazin, 19061 Schwerin, Gutenbergstr. 1, bzw. möglichst per E-Mail meckmag@svz.de oder melden Sie sich telefonisch unter 0385-6378 8101.

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erstellt am 06.Mai.2016 | 12:00 Uhr

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