Politik : Matthias Manthei will nicht mehr AfD-Landessprecher sein

Leif-Erik Holm, Spitzenkandidat im Wahlkampf und AfD-Landesparteisprecher, und der Co-Landessprecher-Kandidat Matthias Manthei (l.)
Leif-Erik Holm, Spitzenkandidat im Wahlkampf und AfD-Landesparteisprecher, und der Co-Landessprecher-Kandidat Matthias Manthei (l.)

Der frühere Greifswalder Amtsrichter legt seine Funktion als Co-Landessprecher der Partei nieder.

svz.de von
04. November 2016, 22:12 Uhr

Der AfD-Landtagsabgeordnete und frühere Greifswalder Amtsrichter Matthias Manthei legt seine Funktion als Co-Landessprecher der Partei neben Leif-Erik Holm nieder. Das bestätigte Holm am Freitag. Manthei habe für seinen Rückzug von dem Spitzenamt Zeitgründe genannt, sagte er. Als Parlamentarischer Geschäftsführer sei Manthei stark beim Aufbau der Landtagsfraktion engagiert. Manthei und Holm, der die Fraktion im Landtag anführt, gelten als die Spitzenvertreter des gemäßigten Flügels der AfD Mecklenburg-Vorpommern.

Am 13. November kommt die Partei zu einem Landesparteitag in Gägelow bei Wismar zusammen. Dort soll der Landesvorstand neu gewählt werden.

Nach einem Bericht des NDR erwägt der Vize-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Enrico Komning aus Neubrandenburg, eine Kandidatur zum Co-Sprecher. Wie auch die „Ostsee-Zeitung“ berichtete, bewirbt sich zudem der Landtagsabgeordnete Bernhardt Wildt aus Gager auf Rügen um den zweiten Sprecherposten. Der Hotelier Wildt wird ebenfalls dem gemäßigten Flügel zugerechnet.

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