Getriebeschaden : Marine legt Minenjagdboote in Rostock still

Die „Rottweil“
Die „Rottweil“

svz.de von
17. Dezember 2014, 20:06 Uhr

Bei einer geplanten Werftliegezeit zur Wartung des Minenjagdbootes „Rottweil“ stellten Experten der Tamsen-Werft in Rostock Risse in beiden Kupplungen zwischen den Antriebsmotoren und den Getrieben fest. Im Zuge weiterer Kontrolluntersuchungen auf zwei weiteren Minenjagdbooten ergaben sich die gleichen Schadensbilder. Die Beschädigungen gefährden bei Betrieb das Maschinenpersonal und können schwere Folgeschäden an den Antriebsanlagen verursachen. „Ich bin froh, dass wir den Schaden rechtzeitig entdeckt haben“, so der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause.

Er habe umgehend angewiesen, die Antriebsanlagen aller Minenjagdboote bis zur Behebung der Schäden der Nutzung zu entziehen. „Es kommt jetzt darauf an, dass wir gemeinsam mit der Werftindustrie und unseren Fachleuten eine tragbare technische Lösung zur Instandsetzung der Kupplungen finden“, sagt Krause im Marinekommando in Rostock.

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