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Warnemünde : Mann blendet Fährschiff mit Laserpointer 

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Am Morgen noch unbescholten - am Abend ein verurteilter Straftäter: Ein 60-jähriger Mann ist in Rostock in einem beschleunigten Verfahren zu einer Haftstrafe von vier Monaten verurteilt worden.

svz.de von
erstellt am 28.Okt.2015 | 19:30 Uhr

Ein 60-jähriger Mann, der in Warnemünde den Steuermann eines Fährschiffs mit einem Laserpointer geblendet hat, ist wenige Stunden nach der Tat verurteilt worden. Das Amtsgericht Rostock verhängte am Mittwoch in einem sogenannten beschleunigten Verfahren eine Freiheitsstrafe von vier Monaten wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr. Die Strafe wurde auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

Wie die Wasserschutzpolizei in Rostock mitteilte, berichteten Besatzungsmitglieder des Fährschiffs am Mittwochmorgen, von einem grünen Licht aus einem Hotelfenster geblendet worden zu sein. Bei der Durchsuchung fanden Beamte den Laserpointer im Zimmer des 60-Jährigen.

Dank der schnellen Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Rostock und der Kriminalpolizei stand der Mann bereits am Nachmittag in einem beschleunigten Verfahren vor dem Strafrichter. Diese besondere Form des Strafverfahrens dient dazu, Sachverhalte mit einer einfachen Beweislage schnell und effektiv zu verhandeln.

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