Neubrandenburg : Mann attackiert Polizist mit Messer: Gericht ordnet Unterbringung an

 

 

Bei Dunkelheit soll ein Mann in Neubrandenburg an der Polizeitür geklingelt und einen Beamten mit einem Messer angegriffen haben. Die Umstände sind noch unklar. Verletzt wurde niemand, der mutmaßliche Täter wurde in eine Haftklinik eingewiesen.

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21. Januar 2020, 10:01 Uhr

Die Polizei in Neubrandenburg ermittelt wegen versuchten Totschlags gegen einen Mann, der einen Polizisten im Revier mit einem Messer attackiert haben soll. Wie das Präsidium am Dienstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Montagabend in Neubrandenburg, wo der 23 Jahre alte Tatverdächtige auch festgenommen wurde. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Das Amtsgericht Neubrandenburg erließ einen Unterbringungsbefehl für den Mann, der in eine forensische Haftklinik kam, wie ein Gerichtssprecher sagte. Nun werde auch die Schuldfähigkeit des Mannes untersucht.

Nach ersten Ermittlungen stand der 34 Jahre alte Polizist im Vorraum des Reviers und war im Gespräch mit einem Bürger, als es an der abends verschlossenen Eingangstür klingelte. Der Beamte öffnete von innen die Tür. Der Tatverdächtige habe plötzlich ein Messer gezogen und in Richtung des Polizisten gestochen. Dieser habe der Attacke ausweichen und die Tür schließen können. Er sei unverletzt geblieben.

Dann habe er mit dem Verdächtigen gesprochen, während zwei Kollegen über den Hof zur Tür gegangen seien und den Mann überwältigt hätten.

Die genauen Umstände des Vorfalls würden noch untersucht. Der Tatverdächtige und der Polizist hätte sich nicht gekannt, hieß es.

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