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Mecklenburg-Vorpommern

22. November 2017 | 08:43 Uhr

Schweriner SC : Machts noch einmal, Mädels!

vom

Alles fiebert dem ultimativen Showdown entgegen, wenn Samstag ab 17.30 Uhr in der Dresdner Margonarena die Entscheidung um die deutsche Volleyball-Meisterschaft fällt. Nur noch ein Sieg fehlt den Schwerinerinnen.

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erstellt am 14.Apr.2012 | 06:23 Uhr

Schwerin | Alles fiebert dem ultimativen Showdown entgegen, wenn heute Abend ab 17.30 Uhr in der Dresdner Margonarena die Entscheidung um die deutsche Volleyball-Meisterschaft fällt. Nur noch ein Sieg fehlt, um einer bislang tollen Saison noch die Krone aufzusetzen. Die Damen des Schweriner SC greifen zum dritten Mal nach 2001 und 2006 heute Abend zum Double: also Pokal und Meisterschaft. "Jetzt haben wir exakt die gleiche Ausgangssituation wie in der letzten Saison. Da haben wir das Hinspiel auch mit 3:2 gewonnen und in Dresden dann mit 3:0 den Titel geholt. Die Erinnerung daran ist extrem gut für unser Selbstbewusstsein", meinte SSC-Kapitän Julia Retzlaff.

Im vergangenen Jahr ließen sich die SSC-Damen in keinsterweise von der Kulisse in der über 3000 Zuschauer fassenden Dresdner Arena beeindrucken. "Das macht mir überhaupt nichts aus, wenn da 3000 Leute gegen mich sind", sagt SSC-Zuspielerin Denise Hanke ganz cool. Sie sieht den Vorteil bei ihrem Team: "Dresden musste in den Play-offs noch nie wirklich zittern, wir schon. Wir wissen, wie man sich da wieder rauszieht."

Spielerisch nehmen sich beide Teams nichts. Es kommt also einmal mehr da rauf an, wer seine Nerven besser im Griff hat. Dresden muss erst einmal das Spiel gewinnen - egal wie, um die Entscheidung über den Titel im Golden Set herbeizuführen. DSC-Trainer Alexander Waibl kündigte schon am Mittwoch abend selbstbewusst an: "Mit unserem Publikum im Rücken werden wir am Samstag sicherlich zurückschlagen."

Die gelbe Wand wird stehen: "Die Fans sind ein superkrasser Halt"

Das weiß auch Schwerins Trainer Teun Buijs, der die Erfahrungen aus dem Vorjahr nicht hat: "Es wird nicht einfach. 3000 Leute werden gegen uns sein. Dagegen müssen wir kämpfen und unsere Möglichkeiten nutzen." Er machte sich gestern Mittag mit seinem Team auf den Weg zum letzten, großen Akt in dieser Saison. Regeneration, kurzes Training und Taktikvorbereitung standen seit Donnerstag nur auf dem Programm der Buijs-Schützlinge, die in Bestbesetzung antreten können.

Heute werden rund 250 Fans aus Schwerin und Umgebung dem deutschen Pokalsieger folgen und ihn lautstark am Abend in der Arena anfeuern: Die "gelbe Wand" wird stehen! "Die Fans sind ein superkrasser Halt", freut sich Denise Hanke auf die tolle Unterstützung. Dresden hatte noch darauf spekuliert, dass der SSC das Kartenkontingent gar nicht ausreizen würde. Aber weit gefehlt. Jeder, der es irgendwie möglich machen konnte, will dabei sein. Denn nicht nur die Spielerinnen, auch die Fans erinnern sich gern an das vergangene Jahr, als man in des Gegners Halle den deutschen Meistertitel ausgiebig feierte und die Schale mit nach Schwerin nehmen durfte. Da passen die Worte, die man aus SSC-Kreisen vernimmt: Die Schale sei so schwer, es reiche schon, wenn man sie wieder auf dem Rückweg mitnehmen könne. Das Obejekt der Begierde aus Glockenbronze und 20,2 Kilogramm schwer nahmen die Dresdner bereits am Mittwoch abend mit nach Sachsen.

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