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Tag der offene Tür in der Reha-Klinik Lohmen : Lungenkranke in guten Händen

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Die Rehabilitationsklinik „Garder See“ in Lohmen verzeichnet eine stabile Entwicklung. Im vergangenen Jahr wurde ein Anbau fertiggestellt, in dem weitere 40 Betten zur Verfügung stehen.

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erstellt am 29.Okt.2012 | 12:30 Uhr

Lohmen | Die Rehabilitationsklinik „Garder See“, die am Sonnabend zu einem Tag der offenen Tür eingeladen hatte, verzeichnet eine stabile Entwicklung. Im vergangenen Jahr, da die Einrichtung auf ihr 15-jähriges Bestehen zurückblicken konnte, wurde ein Anbau fertig gestellt, in dem weitere 40 Betten zur Verfügung stehen. Darüber hinaus investierte die Klinik in neue Kraft- und Ausdauergeräte. "Der Renner unter den Patienten sind die beiden neuen Hydrojets", versichert Mathias Behrens, Mitarbeiter der Geschäftsführung. Die Reha-Klinik bietet Leistungen in drei Fachbereichen an: Innere Medizin, Onkologie und Radiologie sowie Orthopädie und Psychosomatik.

Insgesamt stehen 300 Betten zur Verfügung. Pro Jahr suchen zirka 3500 Patienten die Klinik auf. Sie werden betreut von 188 Mitarbeitern.

Ein Schwerpunkt lag am Sonnabend auf der Pulmologie. "Während sich die Onkologie von Anfang an in unserem Haus befand, haben wir die Pulmologie erst seit sechs Jahren. Darunter verstehen wir gutartige Lungenkrankheiten wie COPD und Asthma", erläutert Oberärztin Dr. Ute Pfitzner. Etwa sechs Millionen Menschen seien in Deutschland an COPD (Chronic obstructive pulmonary disease: Chronisch obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem) erkrankt. Tendenz zunehmend, weiß Dr. Pfitzner. Hauptursache für diese Erkrankung sei das Rauchen. In Garden wurden mit der Aufnahme der Pulmologie die technischen Voraussetzungen für eine umfangreiche Diagnostik und Behandlung dieser Patienten geschaffen. "Von unserer sehr guten Ausstattung profitieren auch die Patienten mit Krebserkrankungen", sagt die Oberärztin. Sie berichtet, dass die Reha-Klinik eine enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen verbinde, die Operationen an der Lunge vornehmen. "Bei uns werden Anschlussheilbehandlungen ausgeführt", sagt sie.

Eng ist auch der Kontakt zu diversen Selbsthilfegruppen. Mitglieder der Rostocker Selbsthilfegruppe für Asthma, Allergien, Neurodermitis und COPD blieben am Wochenende sogar über Nacht in Garden, um die vielfältigen Angebote zu nutzen. "Wir waren 2011 zum Tag der offenen Tür erstmals hier und begeistert von der Einrichtung. Da mussten wir einfach wiederkommen", sagt Leiterin Marianne Hecht. Und Margot Ladig lobt die Entspannungsübungen, die die Gruppe gleich zu Beginn des Tages gemacht hatte. Außerdem hatten die Rostocker noch den Besuch von Fachvorträgen, einen Termin zur Ernährungsberatung in der Diätküche und Blutzucker- und Blutdruckmessungen auf dem Programm.

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