Schwerin/Rostock : Luftbilder: Hinweise zu Bombeneinschlägen

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Erst vergangene Woche vermeldete der Munitionsbergungsdienst MV (MBD), dass es noch um die 200 Jahre dauern würde, bis die letzte Bombe geborgen wird. Doch wie werden Einschläge gefunden?

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16. Juli 2012, 07:33 Uhr

Schwerin/Rostock | Erst vergangene Woche vermeldete der Munitionsbergungsdienst Mecklenburg-Vorpommern (MBD), dass es noch um die 200 Jahre dauern würde, bis die letzte Bombe geborgen wird. Doch wie werden Einschläge gefunden? Neben den Hinweisen aus der Bevölkerung spielt die Luftbildauswertung bei der Bombensuche eine wesentliche Rolle: Durch digitales Überein anderlegen mehrerer Aufnahmen können die Experten erkennen, wo überall noch Blindgänger liegen könnten. Dunkle Löcher markieren einen Bombeneinschlag. "Der helle Rand zeigt, dass Erde aufgeworfen wurde", erklärt Torsten Hauk, Leiter der Luftbildauswertung in MV. Für seine Arbeit stehen ihm rund 10 500 Aufnahmen zur Verfügung, die meisten stammen aus alliierten Archiven des Zweiten Weltkriegs, aber auch russische Vermessungsfotos von 1953 und moderne Aufnahmen aus der Zeit ab 1990 sind darunter.


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