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Prominenz bei Vostellung : Ludwigslust auf neuer Briefmarke

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Postwertzeichen gestern im Goldenen Saal des Schlosses mit viel Prominenz vorgestellt. Auflage von fünf Millionen

von
erstellt am 23.Jan.2015 | 07:00 Uhr

Es war ein beeindruckender Auflauf von Prominenz, als gestern im Goldenen Saal des Ludwigsluster Schlosses eine neue Briefmarke vorgestellt wurde. Herzogin Donata zu Mecklenburg von Solodkoff nebst Ehemann Alexander von Solodkoff waren erschienen. Bildungsminister Mathias Brodkorb und Landrat Rolf Christiansen hielten Grußworte. Ministerialdirektor Dr. Bruno Kahl aus dem Bundesfinanzministerium stellte die Marke vor. Bundestags- und Landtagsabgeordnete saßen im Saal.

Die Sondermarke zu 80 Cent zeigt das Ludwigsluster Schloss und ist seit 2. Januar zu haben. Sie wurde in rund fünf Millionen Exemplaren aufgelegt und ist nun bundesweit im Verkauf. Das Postwertzeichen gehört zu einer Serie, die den Titel „Burgen und Schlösser“ trägt. Bundesweit hätten Objekte zur Auswahl gestanden. Dass Ludwigslust es letztlich mit geschafft habe, sei schon bemerkenswert, brachte Dr. Bruno Kahl zum Ausdruck. „Ich kann Ihnen versichern, dass viele Menschen im Ausland solche Briefmarkenmotive sehr interessiert wahrnehmen. Sind doch gerade Burgen und Schlösser ein Sinnbild für die deutsche Kultur und die gerne romantisch verklärte Kultur des Mittelalters“, so Kahl. Er sei sicher, dass die neue Briefmarke die Menschen auf die wunderbare Ludwigsluster Schlossanlage und die Stadt neugierig machen werde.

Der Entwurf der Ludwigsluster Briefmarke stammt von der Grafikdesignerin Nicole Elsenbach aus Hückeswagen im Bergischen Land. Sie hat nach Angaben auf ihrer Internetseite bisher allein und im Team zwölf Briefmarken veröffentlicht.

In ihrem Festvortrag zum feierlichen Anlass stellte Sigrid Puntigam von der Verwaltung Schlösser und Gärten des Landes die beiden neu erschienenen Briefmarken gegenüber. Neben dem Ludwigsluster Schloss ist das die Marksburg, Bestandteil des Unesco-Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal. Mit einem Schmunzeln verhehlte die österreichische Kunsthistorikerin nicht ihr Faible für das Ludwigsluster Schloss.

Interesse fand die Ankündigung von Dr. Dirk Blübaum, Direktor des Staatlichen Museums Schwerin, dass es 2017 eine weitere Briefmarke mit dem Schloss Ludwigslust geben werde, und zwar die Abbildung eines Gemäldes von Jean-Baptiste Oudry, welches dann im Ludwigsluster Schloss ausgestellt sei. Die Marke sei Teil einer Serie über Kunstschätze.

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