Atomlager : Lubmin plant längere Castor-Lagerung

Transportbehälter für radioaktives Material
Transportbehälter für radioaktives Material

Betreiber des atomaren Zwischenlagers Nord stellen sich auf längere Lagerung von radioaktiven Abfällen ein

svz.de von
29. Dezember 2016, 21:00 Uhr

Die Energiewerke Nord, Betreiber des atomaren Zwischenlagers Nord, stellen sich auf eine längere Lagerung von radioaktiven Abfällen am Standort Lubmin ein. Dies sei vor dem Hintergrund der veränderten Entsorgungsperspektive unausweichlich und notwendig, sagte EWN-Geschäftsführer Henry Cordes. Mit einem Endlager für hochradioaktive Stoffe werde nach den letzten Entscheidungen auf Bundesebene nicht vor 2055 gerechnet. Ob der Schacht Konrad, wie zuletzt angegeben, im Jahr 2022 öffnet, sei noch nicht behördlich bestätigt. Insofern müsse die Zwischenlagerung in Lubmin ertüchtigt werden.

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