Leserecho : Lob und viele Anregungen

Zwei   Stunden   im Dauereinsatz  (v.l.n.r.): Anzeigenleiterin Birgit Klockow,  Chef   vom  Dienst  Dirk  Buchardt, Geschäftsführer  Andreas  Gruczek,  stellvertretender  Chefredakteur  Max-Stefan  Koslik, Chefredakteur   Michael  Seidel  und  Vertriebsleiterin  Anke  Gräfe.
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Zwei Stunden im Dauereinsatz (v.l.n.r.): Anzeigenleiterin Birgit Klockow, Chef vom Dienst Dirk Buchardt, Geschäftsführer Andreas Gruczek, stellvertretender Chefredakteur Max-Stefan Koslik, Chefredakteur Michael Seidel und Vertriebsleiterin Anke Gräfe.

Börse, Rätsel, Volkstheater: Leser und Zeitungsmacher diskutierten am Telefon über das neue Format

svz.de von
06. März 2014, 20:55 Uhr

Weit über 120 Leser haben gestern unser Telefonforum genutzt, um mit der medienhaus:nord-Leitung über die neue Zeitung nach der Formatumstellung zu diskutieren.

Zunächst durften sich Geschäftsführer Andreas Gruczek, Vertriebsleiterin Anke Gräfe, Anzeigenleiterin Birgit Klockow sowie die Mitglieder der Chefredaktion Michael Seidel, Max-Stefan Koslik und Dirk Buchardt über viele Glückwünsche und ausdrückliches Lob freuen: Die Zeitung fasse sich jetzt besser an, lasse sich leichter blättern, wirke aufgeräumter und besser sortiert, meinten etwa Norbert Wienke aus Parchim, Frau Karsunke aus Rostock oder Herr Schwarz aus Quitzow bei Perleberg.

Aber auch kritische Anmerkungen fehlten nicht in diesen zwei Stunden Dauertelefonat an sechs Apparaten: So beklagten sich einige Leser darüber, dass ihnen die neue Börse auf der Wirtschaftsseite zu klein sei. Erstaunlich, wie viele Leser sich tatsächlich an diesen Informationen orientieren, obwohl sie doch im Vergleich zu Online-Medien immer schon veraltet sein müssen.

Einige Leser wie Herr Tautz aus Güstrow oder Herr Schmidt aus Perleberg empfinden die große Politik jetzt als zu weit hinten platziert. Hier blieben aber eindeutig die Leser in der Mehrheit, die das Lokale und Regionale weiter vorn sehen wollen und deretwegen die neue Struktur entstanden ist. Herr Torenz aus Tarnow, er wolle mehr Hintergrundberichte und gesellschaftskritische Beiträge. Zudem schlug er vor, sich einmal eingehender mit der Geschichte seiner Gemeinde auseinanderzusetzen und versprach überraschende Erkenntnisse.

Dem Eindruck einiger Leser, die Schrift sei kleiner geworden, konnte die Redaktion glaubhaft entgegen halten: Wir verwenden exakt dieselbe Typografie wie im alten Format. Einige Leser wiesen auf die Fehlerhäufigkeit hin. Diese Kritik wird die Chefredaktion in die Redaktionen tragen.

Ambivalent gestalteten sich Anrufe zur Rätselauflösung: Während manche Leser sie nicht taggleich haben wollen, weil ihnen so die Spannung genommen würde, fanden andere genau diese Lösung ganz toll. Diese Leser, wie etwa Frau Karsunke aus Rostock, bedauerten die schnelle Rückkehr zur vorherigen Form mit der Auflösung in der jeweils folgenden Ausgabe. Herr Kellermann aus Rostock beglückwünschte die Zeitung zum neuen Format, wünschte sich allerdings auf der neuen Planer-Seite im Lokalteil der Hansestadt auch regelmäßig Informationen über Vorstellungen des Volkstheaters. Das kann die Redaktion zusagen: Auf der neuen Planer-Seite hat das Volkstheater einen festen Platz. Auch Herr Kellermann wünscht sich die große Börse zurück.

Während die einen Leser über zu viel Sport in der Zeitung klagen, könnte es für andere gern viel mehr sein. Karl-Heinz Möller aus Schwerin regte aber auch an, mehr über die Barrierefreiheit in der Landeshauptstadt zu berichten.

Insgesamt überwogen die positiven Rückmeldungen deutlich. Über viele Anregungen wird in Redaktion und Verlag nun zu reden sein. Letztlich ist allen Leuten recht getan eine Kunst, die niemand kann. Jedoch werden in einer ausgewogenen Mischung möglichst viele Anregungen und Kritiken berücksichtigt.

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