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Bildung MV : Linke fordert weniger Stunden für Lehrer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Simone Oldenburg: Der Beruf des Lehrers sei in MV trotz Aussicht auf Verbeamtung nicht attraktiv genug.

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 06:00 Uhr

Im Wettbewerb der Bundesländer um Lehrer ist der Nordosten nach Einschätzung der Linken trotz Verbeamtungen nicht attraktiv genug. Die Lehrer in MV hätten mit die längsten Arbeitszeiten in Deutschland, sagte die bildungspolitische Sprecherin der größten Oppositionsfraktion im Landtag, Simone Oldenburg. Vor allem an den weiterführenden Schulen sei die Unterrichtsverpflichtung mit am höchsten. Für das Gehalt treffe das nicht zu.

So gäben Vollzeit-Gymnasiallehrer 27 Stunden pro Woche, womit der Nordosten mit drei anderen Bundesländern an der Spitze liege. Beim Gehalt bewege sich das Land jedoch im unteren Bereich. Bei der Entlohnung seiner Regionalschullehrer bewegt sich MV demnach zwar im oberen Drittel. Doch in keinem anderen Bundesland müssten sie dafür so viele Stunden (27) in der Woche vor der Klasse stehen, sagte Oldenburg. Besonders gravierend sei die Lage bei Berufsschullehrern: Sie hätten die höchste Unterrichtsverpflichtung bundesweit und erhielten dafür mit die geringste Vergütung.

Oldenburg forderte, in einem ersten Schritt müsste eine Stunde bei den Berufsschullehrern und eine halbe Stunde bei den Grundschullehrern gestrichen werden, anschließend eine Stunde für Lehrer an Regional- und Gesamtschulen sowie Gymnasien.

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