Baltic 2 : Letztes Seekabel für Offshore-Windpark

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11. August 2015, 20:45 Uhr

Für den Offshore-Windpark „Baltic 2“ rund 30 Kilometer nördlich von Rügen ist in der Nacht zu gestern die letzte Seekabellänge gelegt worden. Das finnische Seekabellegeschiff „Aura“ war am Montag in Richtung Rostock-Markgrafenheide aufgebrochen, von wo aus das rund sieben Meter lange Seekabel angelandet wird, berichtete Siegfried Wagner vom Stromversorgungsunternehmen 50Hertz Transmission. „Damit wird ein letzter wichtiger Schritt in Richtung Netzanschluss vollendet. Der Anschluss an das Stromnetz wird voraussichtlich rechtzeitig stattfinden“, sagte Wagner. Bis Ende September will der Energieversorger EnBW den Windpark in Betrieb nehmen.

Erst am letzten Dienstag hatten alle 80 Anlagen des Offshore-Windparks einen 240-Stunden-Probelauf erfolgreich absolviert, wie der Energiekonzern EnBW mitteilte. Dabei hätten sie bereits erstmals Strom ins Netz gespeist. Bis zur kommerziellen Inbetriebnahme seien noch weitere Restarbeiten und Systemtests erforderlich. „Wir sind zufrieden mit der bisherigen Entwicklung“, sagte Friederike Eggstein, Konzernsprecherin von EnBW. Die „Baltic 2“ soll rund 340 000 Haushalte mit Strom versorgen.

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