Leseraktion Sommerküche : Leichte Küche ist nicht schwer

Leichte Sommerküche ist für Sante de Santis vor allem eine Frage der Kreativität.  Fotos: Ragwitz
Leichte Sommerküche ist für Sante de Santis vor allem eine Frage der Kreativität. Fotos: ragwitz

Sante de Santis: „Es ist kein so schwieriger Schritt, aus deutscher Küche eine leichte, frühlingshafte und sommerliche Küche zu entwickeln.“

svz.de von
27. April 2015, 11:55 Uhr

Bekannt ist der ebenso eloquente wie füllige Italiener Sante de Santis in Deutschland seit 25 Jahren und hat unter anderem in der legendären Sendung „Kochduell“ seine kulinarische Meisterschaft unter Beweis gestellt. Der in Stuttgart ansässige verheiratete Vater zweier Töchter kann wie kein anderer darüber Auskunft geben, wie man sommerlich beschwingt und schmackhaft kochen kann. Seine generelle Einschätzung: „Es ist kein so schwieriger Schritt, aus deutscher Küche eine leichte, frühlingshafte und sommerliche Küche zu entwickeln. Man muss dazu einfach mit den Jahreszeiten denken und kochen. Die regionale Küche Deutschlands eignet sich trefflich für das, was man als Gardemanger-Küche bezeichnet.“

Dazu muss man wissen, dass der Gardemanager, vergleichbar mit dem deutschen Begriff Kaltmamsell, für die Kalte Küche eines Restaurants zuständig ist. Seine Hauptaufgaben bestehen im Vorbereiten von Zutaten aller Art, die zum Herstellen beispielsweise von Pasteten, Terrinen und Galatinen (Rollpasteten) und zum Anrichten kalter Platten verwendet werden. Sante de Santis: „Man sollte bei der Auswahl der Zutaten seiner kulinarischen Fantasie freien Lauf lassen und mutig probieren, was geschmacklich zusammenpasst.“ Da lohnt sich, erklärt der Bilderbuch-Italiener schmunzelnd, auch einmal ein Blick in eine der vielen Kochsendungen. Die dort gezeigten Gerichte muss man ja nicht kopieren, sondern nach eigenem Gusto weiterentwickeln.

Mit einer raffinierten Auswahl von Zutaten wie Spargel, Erdbeeren, Kirschen und anderen Obstsorten, Baby-Leaf-Salaten (Schnittsalate), Blüten, Sprossen, leichten Ölen, ausgefallenen Essigsorten, Pilzen und der übergroßen Fülle von Kräutern lassen sich Gerichte zaubern, die nahezu für jeden Geschmack das Passende bieten. Kombinieren kann man die leichten, sommerlichen Komponenten mit Fisch aus Seen und Bächen, Meeresfrüchten und natürlich auch Fleisch von Lamm bis Wild. Sein Fazit lautet kurz und bündig: "„rauen Sie sich zu ungewöhnlichen kulinarischen Kreationen. Es lohnt sich, und man lernt ungemein dazu...“


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