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Rätselhafter Ausflug : Leichnam von Bootsführer geborgen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Polizei nennt den Fall „mysteriös“

Der seit einer Woche vermisste Bootsführer aus Untergöhren bei Malchow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ist tot. Polizei- und Rettungskräfte haben den Leichnam des Mannes gestern unweit vom Stadthafen in Malchow geborgen. Da die Umstände noch unklar sind, hat die Staatsanwaltschaft die rechtsmedizinische Obduktion des Toten angeordnet. Ergebnisse daraus sollen frühestens heute vorliegen.

Der in einem Hafen tätige Mann war am 21. Oktober abends mit einem Bekannten unvermittelt bei Dunkelheit mit dem Boot losgefahren, vermutlich über den Fleesensee nach Malchow. Der 43 Jahre alte Bekannte war später in Malchow an Land geschwommen. „Er hat uns aber noch nicht sagen können, warum“, sagte eine Polizeisprecherin.

Nach Untersuchungen von Tauchern soll auch das Mietboot, mit dem die Männer unterwegs waren, an der Stelle im Wasser liegen, wo der Tote gefunden worden war. Das etwa fünf Meter lange Boot mit Außenbordmotor sollte gestern gehoben werden. Die Fundstelle liegt in der Bundeswasserstraße wenige Meter von der Malchower Drehbrücke entfernt. Wenn weitere Details bekannt seien, werde der Bekannte noch einmal angehört, hieß es.

Schon kurz nach dem Verschwinden hatte es Suchaktionen gegeben, auch an der jetzigen Fundstelle, die aber ergebnislos geblieben waren. Eventuell seien Boot und Leichnam erst dahin gespült worden, hieß es.

Nach weiteren Hinweisen hatte die Kriminalpolizei gestern eine größere Suchaktion gestartet, bei der auch ein Hubschrauber und Sonargeräte zur Unterwasserortung im Einsatz waren.

 

Winfried Wagner

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