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Explosion in Malchow : Leck in Gaszuleitung löste Hausexplosion aus

vom

Eine gewaltige Gasexplosion zerstörte in Malchow ein zweistöckiges Haus. Gutachter fanden nun die Ursache: Ein Leck in der Gasversorgung im Keller. Wer dafür verantwortlich ist, wissen die Ermittler noch nicht.

svz.de von
erstellt am 15.Jul.2015 | 08:48 Uhr

Die Ursache für die Gasexplosion mit zwei lebensgefährlich Verletzten am Montag in Malchow ist geklärt. Wie Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler am Donnerstag in Neubrandenburg erklärte, war eine Gaszuführung im Keller des Hauses undicht. Das hätten Untersuchungen der Gutachter ergeben. Wer dafür verantwortlich ist, sei noch nicht vollständig geklärt. Durch das Leck trat Gas im Keller aus und verbreitete sich im Haus. Als der 72 Jahre alte Hausmeister am Montag einen Lichtschalter betätigte, kam es den Angaben zufolge zur Explosion.

Bei dem Unglück wurde das zweistöckige Haus völlig zerstört, zwei weitere Häuser wurden stark beschädigt. Der 72-Jährige und seine 71-jährige Frau aus Malchow, die sich für die Hauseigentümer aus Berlin um das Haus kümmerten, erlitten schwere Brandverletzungen. Die lebensgefährlich Verletzten kamen in Spezialkliniken nach Berlin und Lübeck. Über ihren zuletzt sehr kritischen Zustand gebe es keine neuen Erkenntnisse, sagte Zeisler. Das Haus war vor wenigen Jahren fertig saniert worden. Die Eigentümer wollten in Kürze für ihren Ruhestand von Berlin nach Malchow ziehen. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt.

Die Gasversorgung von Wohnhäusern in Kommunen obliegt in der Regel den Stadtwerken oder Gaslieferanten. Für die regelmäßige Überprüfung des Gasnetzes im Haus ist meist der Eigentümer zuständig, der zertifizierte Handwerker damit beauftragen muss.

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